Erstellt am 31. August 2016, 09:54

von Martin Plattensteiner

Duell der Punktelosen: Tadten trifft auf Illmitz. Tadten trifft auf Illmitz. Beide haben etwas gemeinsam, nämlich null Punkte. Das gleiche Schicksal teilt Frauenkirchen.

Stoßgebet. Franz Ziniel steht mit Illmitz bislang mit leeren Händen da.  |  BVZ

Vizemeister Illmitz hat sich den Saisonstart sicherlich etwas anders vorgestellt. Nachdem man im Frühjahr phasenweise am Titel kratzte, waren die Erwartungen an die Ziniel-Truppe dementsprechend hoch geschraubt. Der Ist-Stand ist bitter: null Punkte nach drei Partien.

Ziniel: "Waren in jeder Partie knapp dran"

„Es wäre zu früh zu sagen, dass jetzt schon die Alarmglocken schrillen“, meint Coach Franz Ziniel. „Wir waren in jeder Partie knapp dran.“ Ganz hart ist die Tatsache, dass zurzeit jeder einzelne Fehler mit einem Gegentor bestraft wird. Dazu kommt noch, dass Ex-Torschützenkönig Thomas Zwickl Ladehemmung hat. Ihm würde ein Befreiungsschlag ebenso gut tun wie der ganzen Mannschaft.

Ob dieser gegen Tadten passieren wird, steht in den Sternen. Die UFCler sind auch angeschlagen. „Uns regnet es momentan überall rein“, klagt Trainer Harald Toth. Abwehrboss Kovacik ist verletzt, Tormann Kamper gesperrt. „Wir sind nicht schlechter als die Gegner“, klammert sich der Coach an den berühmten Strohhalm. Gegen Illmitz (Freitag, 19.30 Uhr) soll ein Sieg eingefahren werden.

Frauenkirchen denkt von Spiel zu Spiel

Matthias Graner wurde quasi als Feuerwehrmann auf die Kommandobrücke geholt. Der Coach soll in der Hinrunde richten, was zu richten geht. Die 0:3-Pleite in Frauenkirchen war vorprogrammiert. Gegen die spielerische Glanztruppe des ASV fehlten gleich drei Routiniers. Zudem ist Legionärshoffnung Gabor Vayer noch im Aufbautraining. Gerade jetzt kommt Aufsteiger Andau – und das mit breiter Brust.

Die Tischler-Elf ist das Überraschungsteam, zwei Siege und ein Unentschieden. „Geduld ist gefragt“, meint Graner. „Wir denken von Spiel zu Spiel.“ Er weiß, dass seine Kicker wieder einmal die Köpfe hängen ließen. Kämpfen alleine war in Siegendorf zu wenig. „Wir haben gute Kicker. Es wird uns gelingen, sie wieder aufzubauen“, erklärt der Coach.