Erstellt am 14. September 2016, 10:28

von Martin Plattensteiner

Ein Slowake soll es beim SC Apetlon wieder richten. Peter Cinege (ehemals Spieler in Sigleß) ist der neue Trainer beim SC Apetlon.

 |  NOEN, HERBERT P. OCZERET (APA)

Nach nur vier Runden in der neuen (und 26 Partien in der alten) Saison war das Kapitel Apetlon für Helmut Göltl abgehakt. Er habe den Draht zur Mannschaft nicht mehr gefunden. Als schwächstes Glied in der Kette musste wieder einmal ein Betreuer gehen.

Als Interimsduo fungierten Sektionsleiter Patrick Wulkersdorfer und Spieler Andre Thaler. Die beiden gehen wohl in die Klub-Annalen ein. Sie haben eine Siegesausbeute von 100 Prozent. Vor dem Siegendorf-Gastspiel wurde die Formation umgekrempelt – und das mit Erfolg: Am Sonntag feierte man einen 3:1-Sieg.

UEFA-B-Lizenz und Fitnesstrainerausbildung

Dass ihr Engagement nur von kurzer Dauer sein wird, war schon vorher klar und ausgemacht. Obmann Josef Koppi begab sich auf Trainersuche. Einer der Ex-Coaches des Klubs gab dabei den richtigen Tipp. Richard Slezak empfahl seinen Landsmann Peter Cinege. Dieser ist im Burgenland kein Unbekannter. So kickte er beispielsweise beim SV Sigleß.

„Er ist im Besitz der UEFA-B-Lizenz“, weiß Koppi. „Er spricht perfekt Deutsch und hat zusätzlich die Fitnesstrainerausbildung. Das kann gerade unseren Burschen nicht schaden.“ Man habe nur Gutes vom neuen Coach gehört. So soll er, unter anderem, bei zahlreichen englischen Top-Klubs hospitiert und Praxis gesammelt haben.

Cinege, der bisher in der Slowakei als Regionalligatrainer tätig war, soll also wieder frischen Schwung in die Mannschaft bringen.