Erstellt am 03. Dezember 2014, 08:49

von NÖN Redaktion

Rainprecht ist Geschichte. Winden trennte sich einvernehmlich von seinem Trainer Bernhard Rainprecht.

Ärgerlich. Windens Trainer Bernhard Rainprecht kam betreffend Kaderplanung mit dem Vorstand zu keinem Konsens. Es folgte die Trennung.  |  NOEN, zVg

Seit Montagabend gehen der FC Winden und Coach Bernhard Rainprecht getrennte Wege. „Wir hatten bei der Kaderplanung zu unterschiedliche Auffassungen“, erklärt Rainprecht, der von einer „einvernehmlichen Lösung“ spricht. „Ich hatte schon leise Vorahnungen, dass nicht mehr alles rund läuft“, so der Coach.

Die Hintergründe dürften tatsächlich in der Auswahl des Spielermaterials liegen. Rainprecht, der in Winden „etwas aufbauen“ wollte, musste vor der Saison – mangels Stürmermaterial (Markus Pimpel war quasi Alleinunterhalter) – auf ein 4-2-3-1-System umstellen, welches nicht seiner Philosophie entspricht. In den letzten Wochen machte das Gerücht die Runde, dass Pimpel aus Studiengründen den Verein verlassen wird. Rainprecht selber findet es schade, dass er seinen Aufbauplan in Winden nicht fertig stellen konnte. Seitens des Vorstands war für die BVZ am Montag niemand erreichbar.

Rückfall nach starkem Saisonstart

Die Herbstmeisterschaft hatte für den FC Winden optimal begonnen. Bis zur achten Runde lag man an der Tabellenspitze. Dann folgte der Absturz: trotz spielerischer Überlegenheit in allen Partie erreichte man bis zur 13. Runde nur mehr vier magere, zusätzliche Punkte.