Erstellt am 07. September 2016, 10:15

von Martin Plattensteiner

Vier Runden, zwei Wechsel: Göltl weg. Apetlon trennt sich vom Coach, nun „müssen“ Wulkersdorfer und André Thaler ran.

Symbolbild  |  Pixabay/Didgeman

Die Schnelllebigkeit des Trainerkarussells hat auch im eher niedrigschwelligen Amateurbereich Einzug gehalten. Nach nur vier Runden sind bereits zwei von 14 Klubs ihren Trainer los.

Setzt sich dieser Trend fort, hat zu Saisonende lediglich ein Trainer überlebt. Alle anderen wären über kurz oder lang gefeuert worden.

Nun hat es Apetlons Helmut Göltl erwischt. Vier Punkte in vier Runden waren anscheinend zuwenig. Offiziell löste man die Vereinbarung einvernehmlich. Klar, der Seewinkel ist zu klein, um sich aus dem Weg gehen zu können. Und vielleicht möchte man mit seinem Ex-Boss als „Gestanzter“ auch wieder einmal einen Spritzer trinken.

Interimistisches Duo auf der Betreuerbank

„Ich hätte gerne weitergemacht“, so der Göltl-Kommentar. Verletzte Spieler, gepaart mit Rekonvaleszenten, die ihre Wehwehchen nicht ordentlich auskurieren konnten, nennt der Ex-Coach als Grund für die eher bescheidenen Resultate im heurigen Kalenderjahr. „Der Trainer ist das schwächste Glied in der Kette“, weiß Göltl. Ihm fehlten zehn Minuten, um seinen Kopf zu retten. In Minute 80 führte Apetlon in Deutsch Jahrndorf 1:0, dann ging man 1:3 unter.

„Die Kicker waren nicht mehr leicht zu erreichen“, erläutert Obmann Josef Koppi. „Wir haben die Kurve nicht mehr gekriegt.“ Interimistisch betreuen nun Spieler Andre Thaler und Patrick Wulkersdorfer das Team.