Erstellt am 04. Mai 2011, 00:00

Allein auf weiter Flur. SEGELN / Andreas Geritzer qualifizierte sich beim Frankreich-Weltcup vor Hyeres als einziger Österreicher für das Medal Race .

VON MICHAEL PINTER

Mit neun Teams beziehungsweise Einzelsportlern trat der Österreichische Segelverband beim Frankreich-Weltcup vor Hyeres an, lediglich einer konnte sich für das Medal Race der besten Zehn qualifizieren: Andreas Geritzer.

Nach verhaltenem Beginn mit Plätzen unter den Top 20 schaffte der Neusiedler erst gegen Ende der Regatta den Sprung in die Laser-Spitzenpositionen und feierte am vierten Wettkampftag sogar einen Tagessieg. Mit zwei weiteren vierten Plätzen schaffte der 33-Jährige als Siebenter relativ klar den Einzug ins Medal Race. Dort kam er perfekt von der Startlinie weg, überzeugte mit seiner Bootsgeschwindigkeit und mischte vorne im Feld mit. Durch einen Winddreher rutschte er aber an die vierte Stelle zurück, die er bis zur Ziellinie halten konnte.

Taktische Meisterleistung  im finalen Medal Race

„Es war ein sehr spannendes Medal Race, in dem ich die sichere Variante gewählt habe“, fasste Geritzer zusammen. Durch Platz vier im abschließenden Medal Race verbesserte sich der Olympia-Zweite von Athen sogar noch auf Gesamtrang sechs. „Für die erste große Regatta ist es ein sehr gutes Ergebnis, mit dem ich leben kann.“

Je länger die Regatta dauerte, desto besser kam auch das 470er-Duo Lara Vadlau und Eva-Maria Schimak in die Gänge. In den letzten vier Wettfahrten segelte die kärntnerisch-burgenländische Paarung auf die Plätze elf, vier, zwölf und drei und verbesserte sich damit im Gesamtranking nach schwachem Start noch auf Platz 23. „Die Steigerung war sehr erfreulich“, war ÖSV-Sportdirektor Georg Fundak zufrieden.

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