Erstellt am 13. August 2014, 06:56

Sorgenfalten im Sturm. Andaus Stürmerlegionäre mussten verletzt raus. Eigenbauspieler retteten das Remis.

 |  NOEN

Vom sportlichen Kulturschock (immerhin trainierte er 17 Jahre lang in der Akademie der Wiener Austria) hat sich Andaus Neo-Coach Günther Wally in der Zwischenzeit schon erholt. Dass Spieler während der Vorbereitung urlauben, nicht immer trainieren kommen können oder schlicht und einfach Nachholbedarf im technischen und taktischen Bereich haben, hat der Fußballfachmann eingesehen. Nun gesellen sich Verletzungsprobleme dazu.

Nicht nur, dass Tormann Sascha Presseller angeschlagen in Steinbrunn auflaufen und in der Anfangsphase zwei Steirertore einstecken musste – mit Jozsef Ekes und Richard Köbanyai schieden zwei Stürmerlegionäre aus. Just in der Phase der Partie, als Andau drängte, aber noch 1:3 im Rückstand lag.

Verletzungsprobleme vor dem Trausdorf-Spiel 

Doch auf seine Wechselspieler kann sich Wally scheinbar verlassen. Sowohl Manuel Schopf und Stefan Pelzer, beide Eigenbauspieler und seit fast zwei Jahrzehnten beim Klub, sorgten für frischen Wind. Stefan Pelzer glückte in der Nachspielzeit der Ausgleich.

„Egal, wie er den reingemacht hat, er war drinnen“, so Wally. Am Sonntag, 17 Uhr, geht es nun gegen Trausdorf. „Wer wann fit wird, werde ich noch sehen“, meint Wally. Am Samstag bittet er noch zum Abschlusstraining, spätestens da soll die Stamm-Elf stehen.