Erstellt am 26. März 2014, 11:44

von Christopher Schneeweiß

Aufwind erkennbar. BVZ Burgenlandliga | Der SC Neusiedl hat nach guter Leistung gegen St. Georgen einen Punkt an Land gezogen.

Zumindest ein Punkt. Gegen St. Georgen lieferten Sascha Steinacher (r.) und der SC Neusiedl eine gute Partie ab. Am Ende schaute eine Punkteteilung heraus (0:0). Foto: Martin Ivansich  |  NOEN, Martin Ivansich
Von Christopher Schneeweiß

NEUSIEDL - ST. GEORGEN 0:0. In der Regel sorgt eine Nullnummer vor heimischem Publikum nicht gerade für Luftsprünge. Beim SC Neusiedl gibt man sich aber damit zufrieden.

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„Wir haben eine starke Leistung geboten und nicht verloren. Das war in Ordnung“, resümierte Coach Zeljko Ristic. In der bisherigen Saison war das vor eigener Kulisse nicht immer so, umso verständlicher die Freude bei den Seestädtern.

Hodulik erwies sich als Elferkiller

Die Neusiedler starteten gut in die Partie und dominierten die ersten 15 Minuten. Dabei hatte Marian Tomcak die beste Chance für die Heimischen auf ein Tor. Der Rest des ersten Spielabschnitts gehörte den Gästen aus St. Georgen, die immer wieder offensive Akzente setzten konnten. Vor allem Stephan Grafl bekamen die Neusiedler nie richtig in den Griff. Der St. Georgener Angreifer war es auch, der einen Elfmeter herausholte.

Markus Dombi konnte sich nur noch mit einem Foul behelfen und brachte den Gegner im eigenen Strafraum zu Fall. Zum Glück für die Neusiedler erwischte aber Schlussmann Peter Hodulik einen ganz starken Tag. Er konnte den Elfmeter parieren und hielt somit seine Mannschaft im Spiel.

Auch in Überzahl gelang kein Treffer

Nach dem Seitenwechsel fanden die Hausherren wieder in die Spur und hatten gute Torchancen. „Wir waren dann die bessere Mannschaft und hätten gewinnen können“, meinte Ristic, als er etwa an die Kopfballmöglichkeit von Karl Windisch dachte. Der aufgerückte NSC-Verteidiger scheiterte aus kurzer Distanz.

Später hatte Sascha Steinacher einen Hochkaräter, ebenso Markus Rühmkorf. Es sollte an diesem Tag aber kein Tor in Neusiedl fallen. Auch die numerische Überlegenheit der Seestädter in der Schlussphase – Domenic Steinhauser sah in der 70. Minute die gelb-rote Karte – führte nicht zum Erfolg.

Nächstes Spiel: Am Samstag (16 Uhr) müssen die Neusiedler nach Pinkafeld. Gute Nachrichten: Der genesene Marco Baumholzer steigt wieder ins Training ein.