Erstellt am 14. März 2012, 00:00

Aufwind für Hans Spitzauer. SEGELN / Gemeinsam mit Gerd Habermüller belegte der Neusiedler beim Bacardi Cup vor Miami den guten fünften Platz.

VON MICHAEL PINTER

Der Bacardi Cup vor Miami lockt jedes Jahr aufs Neue die besten Starboot-Segler der Welt an die Atlantik-Küste. Da darf Burgenlands Starboot-Aushängeschild Hans Spitzauer natürlich nicht fehlen. Gemeinsam mit seinem neuen Vorschoter Gerd Habermüller, mit dem er sich erst seit sechs Wochen das Cockpit teilt, ging der Neusiedler das Abenteuer USA mit großen Zielen an und setzte seine Vorhaben gleich in die Tat um: Platz eins bei der ersten Wettfahrt. Und das, obwohl man, wie auch schon beim US-Weltcup zuvor, auf das eigene Material verzichten musste und auf einem geliehenen Boot unterwegs war. Das Duo ließ sich davon aber nicht beirren, sondern wahrte auch in der Folge mit den Rängen neun und fünf die Chancen auf einen absoluten Spitzenplatz.

Am Ende knapp  am Podest vorbei

Am zweiten Wettkampftag segelten Spitzauer und Habermüller zunächst auf Platz zwölf, machten diesen „Ausreißer“ allerdings wenig später mit einem zweiten Platz wieder gut. „In der ersten Wettfahrt haben wir uns das Leben durch taktische Fehler und schlechte Kommunikation selbst schwer gemacht, das zweite Race war dann das positive Gegenteil“, bilanzierte Spitzauer, der in der letzten Wettfahrt „noch einmal das Podest attackieren“ wollte.

Dieses Vorhaben ging mit Platz 16 aber in die Hose. „Es hat zu lang gedauert, bis die Kiste bei Leichtwind ins Fahren gekommen ist“, so Spitzauer. In der Endabrechnung bedeutet dies Platz fünf, womit man aber sehr zufrieden sein kann. „Wir hatten viel Spaß und kehren mit breiter Brust nach Europa zurück.“

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