Erstellt am 15. April 2015, 08:31

von Martin Ivansich

Neusiedler Storks erstmals Cupsieger. Die Neusiedler Störche zeigten sich daheim bärenstark und holten den ersten burgenländischen Cupsieg der Vereinsgeschichte.

So sehen Sieger aus: Die Neusiedler Storks überzeugten beim Final Four in der heimischen Halle mit einer starken Leistung. Im Halbfinale setzte man sich souverän gegen Güssing durch. Im Finale wartete Jennersdorf auf die Seestädter, die sich auch hier durchsetzten und den ersten Cup-Titel nach Neusiedl holten.  |  NOEN, Christopher Schneeweiß

Beim Final Four-Turnier am vergangenen Wochenende hatten die Neusiedler Störche Heimvorteil. Im Semifinale trafen die Bezirkshauptstädter auf den Titelverteidiger aus Güssing. Dort setzten die Hausherren ihre tolle Heimserie fort. In dieser Saison verließen die Neusiedler die eigene Halle stets als Sieger. So auch im Spiel gegen die Güssinger. „Für uns war es wichtig, das Spiel schnell zu entscheiden“, so Gerald Klein von den Storks. Das gelang den Neusiedlern auch sehr gut. Mit einer konsequenten Derfensiv-Leistung und einer treffsicheren Offensive fuhr man einen deutlichen Sieg ein. Am Ende stand es 72:43.

Unbeeindruckt trotz schnellen Rückstands

Im Finale traf man auf die Jennersdorfer, die sich gegen Deutschkreutz im Halbfinale durchsetzten. Die Südburgenländer begannen deutlich besser, führten schnell mit 12:4. Davon ließen sich die Storks aber nicht aus der Fassung bringen, setzten gegen die deutlich jüngere Jennersdorfer Mannschaft ihre Routine ein und kämpften sich dadurch in das Spiel zurück. Marcus Rieder-Mikula und Co. übernahmen immer mehr das Kommando. Mitte des zweiten Viertels führten die Seestädter bereits mit 13 Punkten Vorsprung. Zur Pause stand es 40:27.

Danach hatten die Gäste eine starke Phase, kamen auf zwei Punkte heran. Das Spiel stand nun an der Kippe. Kurz vor Ende des dritten Viertels zogen die Neusiedler wieder auf 58:44 davon. Im Schluss-Viertel verteidigte man diesen und sicherte sich mit einem 75:68-Triumph den Cupsieg. Rieder-Mikula steuerte dabei satte 41 Punkte bei.