Erstellt am 29. Oktober 2014, 09:40

Bruderduell auf der Trainerbank. Jürgen Bruck trifft mit Halbturn am Sonntag auf St. Andrä und seinen Bruder Martin.

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Wenn am kommenden Sonntag um 14 Uhr in Halbturn der Anpfiff zum Spiel gegen St. Andrä erfolgt, dann will sich die gastgebende Mannschaft für zuletzt drei Niederlagen am Stück revanchieren. Dann will aber auch St. Andrä für eine Überraschung sorgen, auch wenn die personellen Vorzeichen dafür noch so schlecht stehen. Und dann stehen sich auch Jürgen und Martin Bruck im Bruderduell der beiden Trainer gegenüber. „Ich hätte mir das Duell anders vorgestellt, nämlich dass ich mehr Spieler zur Verfügung habe. Die Rollen sind daher klar verteilt. Aber über dieses Spiel werden wir wohl sehr lange sprechen“, sagt St. Andrä-Trainer Martin Bruck, der darin noch eine besondere Motivation sieht. Nicht nur St. Andrä muss auf den einen oder anderen Leistungsträger verzichten, auch die Hausherren können nicht in Bestbesetzung antreten. Marek Plichta und Norbert Knöbl sitzen ihr letztes Spiel nach ihren Sperren von der Abbruch-Partie in Zurndorf ab. Weiters ist Roman Leopold angeschlagen und fraglich.

„Trotzdem wollen wir gegen St. Andrä einen Sieg einfahren“, so Jürgen Bruck, für den das „Bruderduell“ zweitrangig ist: „Das Spiel heißt Halbturn gegen St. Andrä und nicht Martin gegen Jürgen Bruck.“ Dennoch lässt sich Jürgen Bruck natürlich nicht von seinem Bruder in die Karten blicken: „Wir reden auch in der Woche vor dem Duell miteinander, nur Infos über den USV Halbturn kriegt er keine. Da kann er von mir aus den Zeugwart anrufen. Der wird ihm aber auch nur maximal die Farbe der Dressen mit denen wir spielen, verraten.“