Erstellt am 30. Dezember 2015, 09:24

von Martin Plattensteiner

Brüderpaar wechselt. Michael und Christof Schoiswohl verlassen Trausdorf und heuern in Steinbrunn an. Marek Pecho verstärkt Schlusslicht Gols.

Marek Pecho kehrt zurück. Jedoch nicht zum SC Apetlon, sondern zum SV Gols.  |  NOEN, zVg

Die beiden Schoiswohl-Brüder - Michael und Christof - entwickeln sich zu Liga-Insidern. Einst in Neufeld, wechselten die Defensivspezialisten zu Trausdorf und nun nach Steinbrunn. „Der Transfer ist fix, wir sind uns einig“, bestätigte ASV-Obmann Fritz Pingitzer.

Somit scheint der Abgang von Tibor Sifter und Marc Saller kompensiert worden sein. „Wir suchen aber noch einen Innenverteidiger“, erläutert Pingitzer. Auch im Sturm soll sich noch etwas bewegen – Heimkehrer Edi Stössl würde sich über einen Vorlagenfütterdienst sicherlich freuen. „Vielleicht kommen wir komplett ohne einzigen Legionär aus“, stellt der Obmann in den Raum. Kontakte in die Slowakei und nach Ungarn habe es gegeben – ideale Kandidaten wurden aber keine aus dem Hut gezaubert.

Fix ist hingegen, dass Flügelflitzer Patrick Niklas nach Schwarzenbach wechselt. Dort stehen nicht nur Neufelds ehemaliger Mitstreiter Michael Schmid als Spieler, sondern auch ASV Ex-Spielertrainer Roman Waldherr auf der Kommandobrücke unter Vertrag.

Ex-Apetloner unterstützt Gols im Abstiegskampf

Schlusslicht Gols – mit bislang drei Punkten abgeschlagen und noch längere Zeit Träger der Roten Laterne – rüstet allmählich auf. Mit dem 30-jährigen Marek Pecho wurde ein Altbekannter der Liga verpflichtet. Pecho stand vor über einem jahr noch im Dienst des SC Apetlon. Dann wechselte er zur Wiener Viktoria und spielte zuletzt in seiner Heimat Slowakei in der zweiten Liga.

„Er ist auf jeden Fall eine Verstärkung“, meint Gols-Obmann Günther Gmall. Der Vereinsboss hat auch einen Verteidiger im Visier – endgültig fixiert ist hier aber noch nichts. „Andreas Preisinger wird wieder fit. Doch wir haben jede Menge Gegentore erhalten, da muss man aktiv werden“, so Gmall weiter.

Im Sturm ist man ebenfalls auf der Suche. Lubomir Meszaros ist nur als Fitter eine Option. Mit seinen 37 Lenzen musste der verlässliche Legionär bereits sieben Mal am Knie operiert werden. „Er bleibt als Notnagel beim Verein“, erläutert Gmall. „Wenn er gesund ist, kann er der Truppe sicher helfen, um von da unten rauszukommen.“