Erstellt am 30. September 2015, 09:25

von Martin Ivansich

Das Ticket gelöst. Der Yachtclub Breitenbrunn schaffte als Dritter die Quali für die Bundesliga. Podersdorf verfehlte dieses Ziel.

Tanja Frank und Thomas Zajac vom Yachtclub Neusiedl am See in Aktion. Foto: Maximilian Kiefhaber/Manfred Polt  |  NOEN, Maximilian Kiefhaber/Manfred Polt

Acht Vereine aus ganz Österreich segelten am Wochenende am Traunsee um die Qualifikation für die Bundesligasaison 2016.

Mit dabei waren auch zwei Teams aus dem Burgenland. Der Yachtclub Breitenbrunn segelte ebenso wie der Segelclub Podersdorf Nord um einen Startplatz in Österreichs Elite-Liga.

Am Samstag verhinderte noch eine Windflaute eine reguläre Wettfahrt, Sonntag ging es dann dafür voll zur Sache. Das Team des YC Hard um das Brüderpaar Michael und Manuel Quendler sowie Michael Thaler konnte dank seiner Erfahrungen im Match-Race sowie mit der eingesetzten Bootsklasse, der Laser SB20, vier von fünf Rennen für sich entschieden. Am Ende verwiesen sie mit nur einem Punkt Unterschied den Union Yacht Club Wörthersee auf Platz Zwei.

Breitenbrunn „feierte“ den dritten Platz

Platz drei und damit das dritte Ticket sicherten sich die Breitenbrunner, die sich erst im allerletzten Rennen hauchdünn gegen den Yachtclub Klagenfurt durchsetzten.

Dementsprechend erleichtert war Maximilian Kraus vom Yachtclub Breitenbrunn: „Es war ein Lotteriespiel bis zum Schluss. Aber mit dem klaren Ziel „Bundesliga“ vor Augen war die Konzentration voll da. Am Ende war der Glücksfaktor bei der letzten Wettfahrt entscheidend. Wir haben uns noch selten so über einen dritten Platz gefreut.“

Der Segelclub Podersdorf Nord konnte bei der diesjährigen Qualifiaktion am Ende nicht jubeln. Mit Platz acht war man am Ende doch ein Stück vom Bundesliga-Platz entfernt. Jene 15 Vereine, die in der Premierensaison der Österreichischen Segelbundesliga mit an Bord waren, sind auch für 2016 fix qualifiziert.