Erstellt am 06. Mai 2015, 11:01

von Christopher Schneeweiß

Historisches 10:0 für Parndorfs 1B. Eberau wurde in alle Einzelteile zerlegt: Parndorfs 1B fuhr mit 10:0 über die Südburgenländer drüber.

Was für ein Tag für die Parndorfer 1B. Die Youngsters zermalmten auswärts den SV Eberau mit 10:0, was den höchsten 1B-Auswärtssieg in der »BVZ Burgenlandliga«-Geschichte darstellt.  |  NOEN, Christopher Schneeweiß

EBERAU - PARNDORF 1B 0:10. „Die Busfahrt macht uns jetzt natürlich Spaß“, lachte Trainer Paul Hafner bei der Heimfahrt aus Eberau das Herz. Während des Telefongesprächs mit der BVZ sind Jubelgesänge aus dem Hintergrund zu hören, ein Tondokument eines historischen Ereignisses. Denn mit 10:0 haben die Parndorfer auswärts in der BVZ Burgenlandliga noch nicht gewonnen. „Das war etwas ganz Besonderes. Und ich habe schon vor dem Spiel und beim Aufwärmen gespürt, dass das ein gutes Match von uns wird“, berichtete Hafner.

"Das ist uns komplett aufgegangen"

Seine Truppe ging offensiv ins Match. Ziel war es, den Gegner hoch zu attackieren und andererseits die Angriffe schnell über die Flügel nach vorne zu tragen. „Das ist uns komplett aufgegangen“, so Hafner. Für das 1:0 musste ein Eckball, getreten durch Martin Marosi, her. Der Ball fand in Martin Hromkovic den besten Abnehmer, Kopfball und der Torreigen nahm seinen Lauf.

Es folgte ein Doppelschlag: Zunächst netzte Mario Juric nach Petritsch-Querpass ein. Kurz darauf verwertete Maximilian Gutschik, der per Zuckerpass von Christoph Schneider aktiviert wurde. Das 4:0 wurde durch Mario Wendelin eingeleitet, Eberaus Patrick Kraller schlug sich die Kugel ins eigene Tor. Vor der Pause machte ein Petritsch-Doppelpack das halbe Dutzend perfekt.

"Wollen zeigen, was wir drauf haben"

Nach Seitenwechsel brach Eberau zusammen. Marosi lieferte den Assist zum Tor von Thomas Regner – 7:0. Schließlich kam der große Auftritt von Vorbereiter Kristian Ljubic einerseits und Vollstrecker Marosi andererseits. Ersterer lieferte alle drei Stanglpässe zum Marosi-Hattrick.

Ob es nun ein Zuckerl für die Mannschaft gibt? „Nein, wir trainieren diese Woche ganz normal und wollen auch im nächsten Match gegen Pinkafeld zeigen, was wir draufhaben“, so Hafner.