Erstellt am 24. September 2014, 09:57

von Christopher Schneeweiß

Notelf schaffte nur eine Nullnummer. Die Parndorfer mussten mit einigen Ausfällen zurecht kommen und remisierten in Klingenbach.

Einen Schritt zu spät. Martin Marosi (r.) und die ersatzgeschwächte Parndorfer 1B konnte sich gegen den Klingenbacher Abwehrriegel nicht durchsetzen und spielte nur 0:0.  |  NOEN, Philipp Frank

KLINGENBACH - PARNDORF 1B 0:0. Die Parndorfer 1B reiste extrem ersatzgeschwächt nach Klingenbach. Nur drei Ersatzspieler (einer davon Tormann) hatten die Heideboden-Fohlen mit. Auch, weil bei der Ostliga einige auf der Bank Platz nehmen mussten und somit bei der 1B nicht spielen durften. „Das lasse ich aber nicht als Ausrede gelten“, meinte Coach Richard Slezak. „Spielerisch war das in Ordnung. Nur im Abschluss haben wir Schwächen gezeigt“, lautete sein Fazit.

Insgesamt fanden die Parndorfer drei gute Möglichkeiten vor. Einmal brachte Martin Marosi den Ball nach einem Corner nicht im Eckigen unter. Er schoss den gegnerischen Tormann aus kurzer Distanz an. Zum Abstauben stand kein Gästespieler bereit.

"Klingenbach hat es uns schwer gemacht"

Die zweite Chance versemmelte Milan Adamek, der in aussichtsreicher Position zum Abschluss kam. Bitter: In der 92. Minute verwertete er den dritten Hochkaräter für die 1B. Schiedsrichter Alfred Kern gab den Treffer aber nicht. „Für mich ein reguläres Tor, aber es wurde wegen Abseits nicht gegeben“, seufzte Slezak. „Es waren zwei verlorene Punkte, ganz klar. Klingenbach hat nur einmal auf unser Tor geschossen und das war sichere Beute für unseren Goalie.“ Was die Hausherren, die nach zwei Niederlagen in Folge wieder angeschrieben haben, allerdings sehr gut gemacht haben, war die Defensivarbeit. Slezak: „Klingenbach ist sehr gut gestanden und hat es uns im Angriff schwer gemacht.“

Nächstes Spiel: Jetzt kommt Aufsteiger Eberau nach Parndorf (Samstag, 17 Uhr). „Ich erwarte einen harten Kampf“, befürchtet Slezak, dass die Gäste die Räume dicht machen werden. Gleichzeitig hofft er auf einen vollzähligen Kader. „Wenn alles gut läuft, sollten wir gewinnen.“ Bei den Gästen wird Nikola Golenja fehlen. Er sah zuletzt gegen Pinkafeld die Rote Karte. Das Derby konnte der Aufsteiger mit 2:1 gewinnen.