Erstellt am 18. November 2015, 10:23

von Martin Ivansich

Chance auf Rio-Ticket. Die Neusiedlerin Eva Maria Schimak segelt beim Event in dieser Woche neben Medaillen auch um ein Olympia-Ticket.

Eva Maria Schimak (r.) und Anna Luschan wollen sind seit Wochenbeginn bei der WM im Einsatz.  |  NOEN, Privat

Österreichs Skiffsegler haben sich in Buenos Aires bestens eingelebt und gehen mit breiter Brust in die bevorstehenden Weltmeisterschaften, die aufgrund der Präsidentschaftswahl in Argentinien um einen Tag vorverschoben wurden und kurz nach Redaktionsschluss gestartet wurden.

Bei den Damen ist Österreich bislang noch nicht für die Olympischen Spiele in Rio qualifiziert. Das zu ändern, liegt an den Salzburger Steuerfrauen Laura Schöfegger (20) und Anna Luschan (19), die beide für den UYC Wolfgangsee starten. Schöfegger teilt sich Boot und Verantwortung mit Elsa Lovrek (SC Kammer), Luschan, bildet mit der bereits olympiaerprobten Eva Maria Schimak (UYC Neusiedlersee) ein Team.

Nach den ISAF-Worlds von Santander, wo im Vorjahr zehn Quotenplätze vergeben wurden, geht es diesmal um drei weitere Fahrkarten. „Wir haben im Rahmen der südamerikanischen Meisterschaft (Anm.: Platz 28) noch einiges getestet und starten optimistisch in die Titelkämpfe, wo wir hinsichtlich Nationenqualifikation zwar Außenseiter, aber nicht chancenlos sind. Die Welle ist speziell am Vorwindkurs nicht einfach auszusteuern, die Gegebenheiten erinnern sehr stark an mein Heimrevier, den Neusiedlersee“, so Schimak.