Erstellt am 17. Februar 2016, 11:22

von Martin Ivansich

Comeback: Karner steht wieder am Platz. Parndorfs Gerhard Karner kehrte nach seiner OP zurück aud das Spielfeld, beim NSC stehen 3 Spieler in den Startlöchern. Wenige Tage nach dem letzten Hinrunden-Spiel wurde Parndorfs Gerhard Karner am Knöchel operiert und war danach mehrere Wochen zum Pausieren gezwungen.

Gerhard Karner ist zwar noch nicht bei 100 Prozent, holte sich aber wichtige Spielpraxis.  |  NOEN, Ivansich

Wenige Tage nach dem letzten Hinrunden-Spiel wurde Parndorfs Gerhard Karner am Knöchel operiert und war danach mehrere Wochen zum Pausieren gezwungen.

Nun stand der Offensivmann wieder auf dem Feld. Beim Test gegen Nitra kam Karner die letzte Viertelstunde ins Spiel. Im Anschluss lief er gleich für die 1b gegen Kottingbrunn auf und war 45 Minuten lang im Einsatz. „Es war gut, wieder auf dem Platz zu stehen. Schmerzen waren kaum mehr vorhanden. Ich hoffe und gehe davon aus, dass ich bis zum Meisterschaftsbeginn wieder bei 100 Prozent bin“, so Karner nach seinem Comeback.

Das Spiel gegen Nitra endete zwar 0:1, Trainer Norbert Schweitzer war mit seiner Elf aber — bis auf die Chancenverwertung — zufrieden: „Wir hatten das Spiel im Griff und hätten es eigentlich gewinnen müssen.“ Im Abschluss fehlte aber die letzte Konzentration. Für Schweitzer war dies leicht erklärt: „Es war eine sehr intensive Woche für uns mit einem Kurz-Trainingslager in Schwadorf. Deshalb waren die Beine auch etwas schwerer.“ Beim zweiten Spiel in der letzten Woche setzte sich Parndorf gegen Purbach souverän mit 6:1 durch.

Trio steht vor der  Rückkehr ins Training

Neusiedl nutzte die letzte Woche, um gegen Kottingbrunn und Simmering zu testen. Wobei Coach Manfred Wachter speziell mit dem 5:2-Sieg gegen Kottingbrunn hoch zufrieden war: „Das erste Gegentor war klar Abseits, das zweite ein Elfer. Wir haben aber sehr gut gespielt und einen Gegner dominiert, der ein deutlich höheres Budget hat.“ Die zweite Partie in der vergangenen Woche, gegen Simmering, endete 3:3. Wachter war von diesen 90 Minuten nicht unbedingt begeistert: „Es war dann kein gutes Spiel von uns. Wir haben uns auf dem kleinen Platz sehr schwer getan.“

Erfreulich für den Coach ist allerdings die Rückkehr von drei ganz wichtigen Spielern. Francis Enguelle, Tomislav Kraljevic und Franz Weber steigen in dieser Woche wieder in das Mannschaftstraining. „Das ist immer gut, wenn man Alternativen hat. Ich bin froh, dass das Lazarett nun kleiner wird“, so Wachter.