Erstellt am 10. August 2011, 00:00

Cup-Hürde Salzburg mit Bravour gepackt. ÖFB-SAMSUNG-CUP/REGIONALLIGA OST / Der SC/ESV ließ gegen Austria Salzburg nichts anbrennen und siegte 3:0.

Sinnbildlich. Filip Chlup (l.) und der SC/ESV Parndorf waren gegen Salzburg obenauf und siegten verdient mit 3:0.  |  NOEN
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VON CHRISTOPHER SCHNEEWEISS

PARNDORF - AUSTRIA SALZBURG 3:0. Der SC/ESV Parndorf bewies eindrucksvoll, welche große Stärke in ihm steckt. Im ÖFB-Samsung-Cup eliminierten die Heibeboden-Fighter den Regionalliga-West-Klub Austria Salzburg mit 3:0. Mit dabei waren rund 600 Fans der Violetten, die den Gäste-Sektor im Stadion füllten und für großartige Stimmung sorgten. Auch nicht selbstverständlich: Es gab keinerlei gröbere Zwischenfälle, mal abgesehen von einem Bierbecher, der in Richtung Parndorf Goalie Ertan Uzun flog und diesen um Haaresbreite verfehlte.

Vorsichtiger Start, doch  dann ging es zur Sache

Die Parndorfer legten es sehr gewieft an und beruhigten das Spiel in den ersten Minuten. Abwarten war angesagt, eine Order, die Trainer Simon Knöbl seiner Truppe mit auf den Weg gab. Wir haben uns vorgenommen, erst einmal vorsichtig an die Partie heranzugehen. Umso länger es dauerte, umso gefährlicher wurde dann Parndorf. Während Salzburg bis auf zwei gute Chancen nichts Verwertbares vorfand, hatten die Hausherren eine Reihe guter Möglichkeiten.

Das 1:0 entsprang aus einem Freistoß, den Neuzugang Filip Chlup herrlich über die Mauer ins Tor zirkelte. Kurz vor Seitenwechsel vergab Julian Salamon die Topchance, als er alleine vor Gäste-Keeper Martin Eisl vergab und den Ball neben das Gehäuse setzte.

Nach Seitenwechsel blieb der Salzburger Offensivsturm aus. Zwar peitschten die Fans der Gäste ihren Klub weiterhin leidenschaftlich an, doch das schien nur die Heimischen so richtig zu motivieren. David Böhmer schoss schließlich seine Farben nach einem Freistoß und anschließendem Kopfball zum 2:0. Zuvor vergab Schoko Jailson eine gute Möglichkeit, doch seinen Köpfler konnte Eisl noch mit einem Zauberreflex bändigen.

Knöbl: Wünschen uns  jetzt wieder Heimspiel

Kurz vor dem Schlusspfiff setzte Richard Wemmer noch eins drauf und traf zum 3:0. Alles in allem eine gelungene Vorstellung der Parndorfer, die jetzt freilich auf ein tolles Los hoffen. Knöbl ist dabei egal, ob ein Kapazunder oder ein bezwingbarer Gegner auf der Agenda steht. Angenehm wäre ein Heimspiel, das ist das Wichtigste, so die Meinung des Parndorfer Cheftrainers. Gestern (nach Redaktionsschluss) bestritt Parndorf seine erste Meisterschaftspartie gegen Columbia Floridsdorf.

SC/ESV PARNDORF