Erstellt am 30. April 2014, 12:58

Das Duell der Nachzügler. 2. Liga Nord / Am Samstag kommt es in Mönchhof zum Aufeinandertreffen mit Nickelsdorf.

Gleich vorweg: Es geht um viel, wenn Bundesliga-Schiedsrichter Christian Dintar am Samstag um 17 Uhr die Partie zwischen Mönchhof und Nickelsdorf anpfeift. Aber: Es geht nicht um alles. So sieht es Nickelsdorfs Trainer Norbert Pammer. „Nach dem Mönchhof-Match sind noch sechs Spiele zu spielen, 18 Punkte zu vergeben. Auch wenn wir in Mönchhof verlieren sollten, sind wir noch lange nicht abgestiegen.“

"Ein Sieg ist Pflicht"

Aber zur Ausgangslage: Mönchhof ist mit neun Punkten Tabellenletzter – mit zwei Punkten Rückstand auf Nickelsdorf. Beim FCM hofft man auf den ersten Sieg unter Neo-Trainer Richard Schwartz. „Das ist natürlich ein Schicksalsspiel. Denn Nickelsdorf schläft auch nicht. Ein Sieg ist daher Pflicht“, sagt Mönchhof-Pressesprecher Franz Frania.

Der zuletzt gesperrte Michael Wasserscheidt wird am Samstag wieder dabei sein. Dasselbe gilt für Pavol Sedlak, der in Trausdorf krankheitsbedingt absagen musste. Fraglich ist einzig der Einsatz von Manuel Tschanek, dem Knieprobleme zu schaffen machen.

Spiel am Samstag richtungsweisend

Nickelsdorf muss diesmal auf Thomas Pusemann verzichten, der gegen Winden die fünfte Gelbe kassierte. Dafür kehrt Matus Vido nach seiner Sperre wieder zur Mannschaft zurück und auch Thomas Unterhofer könnte rechtzeitig zum Abstiegsduell fit werden. Das Hauptproblem der Nickelsdorfer ist jedoch der Angriff.

„Das ist der Grund, warum wir nicht gewinnen können“, sagt Norbert Pammer, dessen eigene Karriere endgültig vorbei ist. Aber auch Mönchhof ist nicht gerade für seine Torgefahr berüchtigt. Auch hat das Team Probleme, seine Leistung über 90 Minuten abzurufen. Eine Eigenschaft, die es aber mit den Nickelsdorfern teilt. Selbst wenn das Spiel am Samstag nicht entscheidend ist, so ist es zumindest richtungsweisend.