Erstellt am 08. Mai 2013, 00:00

Das Duell um den Titel. 2. Liga Nord / Am Freitag empfängt Spitzenreiter St. Georgen die punktegleichen Wallerner im Kampf um eine mögliche Vorentscheidung.

Von Martin Plattensteiner und Angela Pfalz

„Es ist angerichtet“, meint Sankt Georgens Trainer Sepp Lackner vor der „High-Noon-Partie“ am Freitagabend (19.30 Uhr) gegen Wallern. Der selbst ernannte Titelfavorit hat sich – dank des Umfallers der Seewinkler – an die Tabellenspitze gehievt. Um das Abenteuer BVZ Burgenlandliga nicht zu einem Langzeitprojekt verkommen zu lassen, muss im Spitzenspiel der Runde ein Dreipunkter her. Lackner, der die Siege seiner Truppe stets als „gelungene Hausaufgaben“ betrachtet, hat vor dem Schlager einiges an Kopfzerbrechen. Neben den gesperrten Akteuren Patrick Niklas und Stefan Reinhalter bangt er um die Einsätze der angeschlagenen Spieler von Theo Koch und Christopher Pinter. Beide sollen aber bis Freitag wieder fit sein.

Deja-vu-Erlebnis am Freitagabend? 

UFC-Coach Lackner hat in der Georgi-Arena schon einmal ein Endspiel um den Titel gewonnen. Vor drei Jahren – in seiner UFC Ära drei – schlug er mit St. Georgen Verfolger Siegendorf in einer packenden Partie mit 4:3. Einer, der damals für Siegendorf stürmte, steht nun in den Reihen der Sankt Georgener: Christopher Pinter. Gutes oder schlechtes Omen? Die UFCler stiegen damals in die 2. Liga Nord auf.

Auch die Gäste reisen nicht ohne Personalsorgen Richtung Landeshauptstadt. Gerald Thüringer wird nicht rechtzeitig zum Schlagerspiel fit, Michael Thüringer ist zudem angeschlagen. „Die drei Spiele der letzten Woche haben uns Kraft gekostet“, so Obmann Stefan Michlits, der dem Spiel dennoch entspannt entgegenblickt: „Mit einem Punkt könnten wir leben, mit drei aber auch“, scherzt Michlits, der weiß, dass in St. Georgen der Gastgeber das Spiel machen muss. Eines ist aber auch klar: Die Abwehr muss sich stark verbessern.