Erstellt am 02. Mai 2012, 00:00

Denkbar knapp vorbei. SEGELN / Hans Spitzauer und Gerd Habermüller verpassten das Medal Race der Starboote vor Hyeres (Frankreich) nur knapp.

VON MICHAEL PINTER

15 Teilnehmer schickte der Österreichische Segelverband zur „Semaine Olympique Francaise de Voile“ vor Hyeres, ins finale Medal Race schaffte es jedoch keiner. Am knappsten vorbei schrammte das Starboot-Duo Hans Spitzauer und Gerd Habermüller, das in der letzten Wettfahrt einen Materialschaden erlitt und vorzeitig aufgeben musste. In der Gesamtwertung fiel man damit auf Platz zehn zurück, ex aequo mit dem kroatischen Brüderpaar Marin und Dan Lovrovic, das aufgrund des besseren Einzelergebnisses (Platz fünf) ins Medal Race der besten Zehn durfte. „Schade um das Medal Race, die Regatta war aber eine optimale Vorbereitung auf die WM, das war das primäre Ziel“, gibt sich der Neusiedler Spitzauer dennoch zufrieden.

Andreas Geritzer mit  Materialtests zufrieden

Lasersegler Andreas Geritzer nutzte den Frankreich-Weltcup indes, um neues Material zu testen, und landete auf Platz 18. „Ich bin mit dem Bootshandling und der Geschwindigkeit auf dem Vorwindkurs sehr glücklich, auf der Kreuz und den Raumschots war ich dafür zu langsam. Ich habe sehr hart gearbeitet, um den Geschwindigkeitsnachteil zu egalisieren, und war gegen Ende der Serie schon ziemlich müde“, bilanziert der Neusiedler.

Eva Maria Schimak und Lara Vadlau beendeten das Event nach zwei Top Ten-Plätzen bei den 470ern der Damen auf Rang 23. „Wir wissen jetzt, dass wir in allen Lagen vorne mitsegeln können. Das gibt viel Selbstvertrauen für die WM in Barcelona“, war Vadlau zufrieden.

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