Erstellt am 03. Oktober 2012, 00:00

Der „Achs-Effekt“: Erster Sieg ist da. BVZ Burgenlandliga / Was für ein Trainereinstand: Thomas Achs richtete den Windenern die Wadl viri und schon gab‘s ein 2:1. Von Christopher SchneeweißWINDEN - GÜSSING 2:1.

Den Angriffen standgehalten. Das haben Gregor Mersich (r.) und seine Windener im Spiel gegen Güssing und siegten mit 2:1.Divos  |  NOEN

Er kam, sah und siegte: Thomas Achs übernahm am Montag der Vorwoche das Trainerzepter beim FC Winden und schon im ersten Spiel gab es einen 2:1-Sieg zu bejubeln. War da Magie im Spiel? „Ja, ich habe etwas Zaubersalz und einen Voodoo-Spruch verwendet“, scherzte Achs im Gespräch mit der BVZ. „Nein, ganz ehrlich: Ich kann keine Wunderdinge vollbringen. Wir haben uns einfach zusammengesetzt, die Probleme analysiert und ein bisschen etwas umgestellt.“ Und das hat sich als äußerst effektiv herausgestellt. Viktor Dowitsch hat seinen Platz zwischen den Pfosten wieder, unter Ex-Coach Ernst Horvath hat er diesen an Tobias Thaller verloren. „Tobias ist ein super Goalie und er ist noch jung. Er wird noch genug Spiele bekommen“, tröstete Achs seinen Youngster.

Verstärkte Abwehr  brachte den Erfolg

Die Abwehr lag Achs besonders am Herzen, deswegen wurde dort aufgemöbelt. Lukas Eisenbarth wurde als linker Außenverteidiger aufgestellt. Außerdem wanderte Mario Horvath in die Innenverteidigung. Stefan Denk blieb der zweite Mann im Abwehrzentrum, flankiert so wie bisher von Rene Heissig. Ansonsten entschied sich Achs im Spiel gegen Güssing für die „Doppel-Sechs“, die mit Nick Steinwandtner und Gregor Mersich besetzt wurde. An den Flanken traten Izudin Mandalovic und Pavol Pizur in Erscheinung, vorne stürmten Markus Pimpel und Manuel Pethö. „An den beiden Flügeln hab ich mich für defensivere Spieler entschieden. Wir wollten einfach die Null halten“, so Achs. Dass dann ausgerechnet Mandalovic das 1:0 schoss, freute Achs umso mehr. „So etwas kann ein defensiver Flügelspieler auch machen, da habe ich nichts dagegen.“ Beim Spiel gegen Güssing merkte man jedenfalls den Kickern aus Winden frischen Ehrgeiz an. Wichtig war freilich, dass dieses Mal lange Zeit kein Gegentor fiel. Das stärkte den heimischen Mut, der dann mit der Führung natürlich zusätzliche Flügel verliehen bekam. „Bis zur 60. Minute haben wir nichts zugelassen“, war Achs mit der Abwehrleistung zufrieden. Dann hatten die Gäste drei Hochkaräter vorgefunden, die Dowitsch mit Bravour parierte. Das 2:0 schoss dann Pimpel, als er einen Mandalovic-Stangler aus der Drehung verwertete. Und der Gegentreffer zum 1:2? „Das war schwer zu verteidigen: Ein gut getretener Freistoß von der Seite, der dann ins Tor verlängert wurde“, so Achs, der sich nun auf sein erstes Derby freut. Denn am Freitag (19.30 Uhr) geht es nach Purbach. Dabei können die Windener aus dem Vollen schöpfen, die Mannschaft ist komplett.