Erstellt am 24. September 2013, 00:38

Derby-Feeling pur. Spannung steigt / Endlich treffen wieder die beiden Erzrivalen aufeinander. Die Amateure gehen als Favorit in die Partie.

Alles im Griff. Neusiedl-Kapitän Johannes Seywerth (Mitte) und Co. konnten Klingenbach in die Schranken weisen und mit 4:1 auswärts besiegen. Nun soll ein Triumph gegen die Parndorfer Amateure (Samstag, 18 Uhr) folgen. Foto: Frank  |  NOEN, Frank
Von Christopher Schneeweiß

NEUSIEDL - PARNDORF AMATEURE; SAMSTAG, 18 UHR. Was für eine brisante Ausgangslage für das Derby der Derbys im Bezirk: Die Amateure aus Parndorf, der „Erzfeind“ der Grün-Weißen aus der Seestadt, kommen als ungeschlagener Tabellenführer in die Seestadt. Und Ostliga-Absteiger Neusiedl hat heuer noch keinen vollen Erfolg vor eigener Kulisse gefeiert.

Gäste-Coach: „Hoffe, dass es so bleibt wie bisher“

Klarerweise soll dieser nun gegen den Nachbarsrivalen erfolgen, „wir werden alles daran setzen, um unsere Fans glücklich zu machen“, ist NSC-Coach Zeljko Ristic die Bedeutung dieser Partie klar. „Extra motivieren brauche ich da meine Mannschaft nicht. Es sollte jeder wissen, um was es hier geht.“



Gleiches gilt bei den Parndorfern, die mit stolzer Brust in dieses Match gehen. „Ich hoffe, dass es so bleibt wie bisher: Neusiedl scheint eine Mannschaft zu sein, die nicht gerne das Spiel macht. Deswegen hatten sie zuhause bis dato Probleme“, hofft Parndorfs Trainer Richard Slezak, dass sich der Negativtrend der Neusiedler bei Heimpartien auch gegen Parndorf fortsetzt.

Ex-Neusiedler bei Parndorf und Brüderduell

Besondere Brisanz liefert übrigens ein Golser Brüderduell. In der vorigen Saison waren Felix und Mario Wendelin noch vereint, nun treffen sie aufeinander. Felix, nun bei den Parndorfern im Einsatz, lässt das aber eiskalt: „Vor diesem Match reden wir glaube ich nicht mehr drüber, höchstens danach. Da kann es schon sein, dass der Verlierer sich dann etwas anhören muss.“

Übrigens werden mit Thomas Regner und Daniel Weinhandl zwei weitere Ex-Neusiedler bei diesem Derby auflaufen. Beim NSC gibt es hingegen keine Kicker mit Parndorfer Vergangenheit.

Was das Personal betrifft, können beide Teams weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Bei Parndorf sind Tobias Schmickl und Christoph Schneider wieder fit. Dafür dürfte sich die Verletzung von Marek Tabora noch etwas hinziehen.