Erstellt am 22. Juni 2011, 00:00

Die Erstklassigkeit muss noch warten. FRAUENFUSSBALL / Mit einem Gesamtscore von 1:12 verpasste der SC/ESV Parndorf den Aufstieg in die Bundesliga.

Symbolisch. Pia Frischmann und ihre Parndorferinnen verpassten den Einzug in Österreichs höchste Spielklasse. PINTER  |  NOEN
x  |  NOEN

VON MICHAEL PINTER

Nach der 1:8-Heimpleite im ersten Spiel der Relegation um den Aufstieg in die Bundesliga setzte es für den SC/ESV Parndorf beim SV Spratzern auch in Spiel zwei eine Niederlage: 0:4. Im Gegensatz zum Hinspiel war diesmal aber eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar. „Die Vorstellung der Mannschaft war um Welten besser“, war Coach Patrick Kasuba zufrieden.

Spielkontrolle ohne  Durchschlagskraft

 

Nach dem frühen Ausschluss für Janine Müllner wegen Torraubs wurde Parndorf zunächst tief in die eigene Hälfte gedrängt und konnte drei Gegentreffer nicht verhindern. Mit Fortdauer des Spiels übernahm man aber mehr und mehr die Kontrolle, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Den Schlusspunkt setzte schließlich wieder Spratzern mit dem 4:0.

Trotz des verpassten Aufstiegs blickt die Parndorfer Frauenmannschaft auf die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zurück: Meister der 2. Bundesliga Süd, burgenländischer Hallenmeister und Einzug ins Achtelfinale des ÖFB-Cups. Dennoch ist die Zukunft des Teams ungewiss: Eine neue Altersbeschränkung sowie diverse Karriereenden lassen den Kader schrumpfen. Des weiteren sucht das Team noch nach einem Sponsor.