Erstellt am 11. Januar 2012, 00:00

Die Spielverderber kamen aus Belgien. TISCHTENNIS / Der UTTC Halbturn feierte trotz einer 0:4-Niederlage im Intercup gegen Chatelet ein Tischtennis-Fest.

Aufstellung nehmen. Halbturn mit Tibor Kun, Vici Graf und Jürgen Thury (v.l.) und Chatelet feierten gemeinsam ein Tischtennis-Fest.  |  NOEN
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VON MICHAEL PINTER

Victoria Graf, Jürgen Thury und Tibor Kun hieß das Trio, das den Traum des UTTC Halbturn, in die nächste Runde des traditionsreichen Intercups einzuziehen, verwirklichen sollte. Mit dem Antreten gegen den belgischen Erstligisten C.T.T. Chatelet war bereits Geschichtsträchtiges gelungen: die erstmalige Qualifikation für den Hauptbewerb. Nun sollte vor 140 begeisterten Zusehern die Draufgabe folgen.

Dementsprechend motiviert gingen die Halbturner in die Begegnung, doch auch die Belgier strotzten vor Selbstbewusstsein, unterschätzen den Außenseiter aus dem Burgenland aber keineswegs. Es entwickelten sich durchwegs spannende Spiele – mit dem stets besseren Ende für die Gäste.

Graf lieferte Gegner  ein hartes Duell

Besonders Vici Graf wehrte sich lange und vehement gegen eine Niederlage. In fünf Sätzen boten die Halbturnerin und ihr Gegner Ludovic Rifflart Tischtennis auf höchstem Niveau, der Belgier begeisterte mit sensationellen Verteidigungsbällen und setzte sich so am Ende knapp durch.

Trotz der klaren 0:4-Niederlage kann der UTTC Halbturn dennoch stolz sein. „Das war Werbung für den Tischtennissport“, war es Obmann Werner Thury auch.