Erstellt am 29. Januar 2014, 09:25

von Michael Schneeberger

Ein guter letzter Test. Segeln | Österreichs Olympiasegler hinterlassen beim Start in Biscayne Bay (USA/Florida) einen kompakten Eindruck.

Tanja Frank und Thomas Zajac  |  NOEN, Maximilian Kiefhaber
Von Michael Schneeberger

Als Vorgeschmack auf den US-Weltcup (Bewerb ist seit Montag im Gang) griff das heimische Miami-Aufgebot bei der nordamerikanischen Meisterschaft in die Schoten.

Die Regatta war für alle olympischen Disziplinen ausgeschrieben und galt nach einer vierwöchigen Segelpause als willkommener Test, um wieder in den Regattarhythmus zu finden.

Zajac/Frank nur knapp am „Stockerl“ vorbei

Eine starke Vorstellung gaben bei diesem Wettkampf Thomas Zajac und Tanja Frank. Das burgenländische Duo feierte zwei Tagessiege und beendete acht der neun Wettfahrten in den Top Ten. Unterm Strich blieb Rang vier, wobei das Podest nur denkbar knapp um einen Zähler verpasst wurde.

Auch die heimischen 470er kamen vor Miami gut ins Segeln. Das Duo vom Yachtclub Breitenbrunn, Matthias Schmid und Florian Reichstädter, schaffte trotz einer Disqualifikation wegen Frühstarts noch Rang sieben.

„Sind auf den Weltcup top vorbereitet“

Nach dem Wettkampfende wechselte das heimische Miami-Aufgebot wieder in den Trainingsmodus, wobei neben letzten Materialtests vor allem die Manöver-Technik im Vordergrund steht, um die optimale Vorbereitung abzurunden.

Das Resümee von Thomas Zajac über die Generalprobe in Miami lautet: „Für uns war es ein sehr gutes Warm up, wir sind lediglich vier Punkte von Platz eins entfernt, die Zahlen sprechen für sich. Das Boots-Tuning passt, beim Mast und den Segeln haben wir noch ein wenig Luft nach oben.“

Auch 470er Steuermann Matthias Schmid war mit dem Test in Florida zufrieden: „Die North Americans waren eine Leichtwindregatta, beim Weltcup kommen noch einige Boote dazu, aber das Feld war schon jetzt top besetzt, damit war das Ganze durchaus aufschlussreich. Wir hatten sehr gute Momente und sind in Sachen Bootsgeschwindigkeit weiterhin auf dem richtigen Weg, der Frühstart war ärgerlich und hat uns ordentlich gekostet, aber besser jetzt als im Weltcup.“