Erstellt am 30. März 2011, 00:00

Einbruch in Parndorf: Eine Eintagsfliege?. REGIONALLIGA OST / Neusiedl konnte an die Leistungen im Frühjahr nicht anschließen und verlor in Parndorf mit 0:2.

Zu wenig Offensivkraft. Andreas Bauer (l. gegen Parndorfs Miroslav Milosevic) konnte das Neusiedler Offensivspiel nach seiner Einwechslung nicht ankurbeln. Es blieb farb- und trostlos.CSW  |  NOEN
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VON CHRISTOPHER SCHNEEWEISS

PARNDORF - NEUSIEDL 2:0. Nichts wurde es mit einer Fortsetzung der Punkteserie in Grün-Weiß. „Wir waren nicht kreativ, zu passiv und zu verhalten. So kann man ein Derby nicht gewinnen“, knirschte Neusiedl-Trainer Harald Toth nach der 0:2-Pleite. Warum seine Spieler weit hinter den Erwartungen – Neusiedl wurde vor dem Spiel von vielen sogar in die Favoritenrolle gedrängt – zurückblieben? „Es ist uns ein Rätsel“, scheinen Toth und sein Team noch auf keinen grünen Zweig bei der Manöverkritik gekommen zu sein. Fest steht: Der Treffer zum 0:1 war vermeidbar. „Da haben wir wirklich nicht gut ausgesehen.“ Und nach vorne hat so gut wie gar nichts gepasst. Toth: „Parndorf war schwach, wir waren aber noch schwächer.“ An der Aufstellung habe es jedenfalls nicht gelegen, so der Neusiedler Feldherr. „Jene, die nicht in der Startformation aufschienen, haben zuletzt nicht das gebracht, was wir von ihnen erwarten.“ Und dazu gehören die zwei Offensivkräfte Andreas Bauer und Dominik Silberbauer. Beide wurden erst Mitte der zweiten Halbzeit eingetauscht, in der Tat haben ihre Einwechslungen aber auch nicht zum erwünschten Drehmoment geführt.

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Bagoly gesperrt, Macho  könnte nun nachrücken

Gegen Waidhofen an der Ybbs (Freitag, 19 Uhr) soll die Trendwende erfolgen. Einziges Problem: Gabor Bagoly ist gesperrt, für ihn könnte Markus Macho wieder ins Team rücken. Allerdings hat Trainer Toth mit Daniel Seper und Karl Windisch zwei weitere Alternativen für die Abwehrkette zur Verfügung. Wie Toth den kommenden Gegner einschätzt? „Die stehen kompakt, haben viele robuste Spieler und mit Zemann einen guten Stürmer. Schwierige Angelegenheit.“