Erstellt am 16. Mai 2012, 00:00

Eine ganz andere Bühne. FUSSBALL / Der SC Frauenkirchen darf am Sonntag im Ernst Happel-Stadion das Vorspiel zum ÖFB-Cupfinale bestreiten.

Am Sonntag heißt es für den SC Frauenkirchen „Profifußball-Flair“ statt Unterhaus-Alltag. Seinen Fans hat es der Tabellenvierte der 1. Klasse Nord zu verdanken, dass man in der größten österreichischen Fußballarena einlaufen darf. ÖFB-Cup-Sponsor Samsung hat die Amateurvereine, die nicht für den österreichweiten Cup-Bewerb spielberechtigt sind, zu einer Fanwahl im Internet aufgerufen. Frauenkirchen erhielt 55305 Stimmen und landete damit auf Platz zwei und darf nun um 13.45 Uhr gegen den Wahlsieger Mank (Niederösterreichische Gebietsliga West) das Vorspiel zum ÖFB Cupfinale (Red Bull Salzburg gegen Ried) bestreiten. Einen Tag zuvor muss der SCF aber das wichtige Meisterschaftsspiel gegen UFC Pama bestreiten.

Auf Frauenkirchen wartet  besondere Siegesprämie

„Leider ist uns Pama nicht entgegen gekommen. Wir wollten auf den Feiertag am Donnerstag ausweichen. Das hat der UFC abgelehnt“, so Pressesprecher Christian Zwinger. So hat Frauenkirchen nun die Doppelbelastung mit zwei Spielen binnen 24 Stunden.

Sollte der SCF das Spiel gegen Mank gewinnen, winkt ein besonderer Preis. Der Gewinner des Spiels darf sich über eine Trainingsleitung samt Gesprächsrunde mit dem ÖFB-Teamchef Marcel Koller freuen.

„Für uns ist das eine einmalige Sache. Man spielt nicht alle Tage im Happel Stadion. Speziell bei unseren Anhängern und den jungen Spielern muss man sich bedanken. Sie haben den Großteil dazu beigetragen“, so Frauenkirchens Obmann Werner Kandl.

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