Erstellt am 04. September 2013, 11:04

Einen Punkt gerettet. SC Neusiedl am See | Die Seestädter lagen schon mit 0:2 zurück, konnten aber in den letzten Minuten noch ein 2:2 fixieren.

Durchatmen. Mario Wendelin und seine Neusiedler konnten in letzter Minute ein 2:2 gegen Pinkafeld erreichen. Mit 0:2 lag der NSC schon zurück. Foto: Christopher Schneeweiß  |  NOEN, Christopher Schneeweiß
Von Christopher Schneeweiß

NEUSIEDL - PINKAFELD 2:2. „Das ist eine komische Liga“, wundert sich Neusiedl-Coach Zeljko Ristic über den burgenländischen Landesligafußball. Warum? „Hier kann jeder jeden schlagen, ein Wahnsinn.“

Wie eng es in der BVZ Burgenlandliga hergehen kann, zeigte gerade dieses Match gegen Pinkafeld.

Nach 0:2 sprach alles gegen Neusiedl

Schon kurz nach Anpfiff der Partie lag Neusiedl gegen den Aufsteiger mit 0:1 hinten, zwei verlorene Zweikämpfe gingen dem Gegentor voraus. Danach „haben wir nicht gut gespielt. Wir waren zwar bemüht, haben aber keine Bälle gehalten“, ärgerte sich Ristic.

Bis zur Pause wäre der Ausgleich aber trotzdem drinnen gewesen, Neusiedl vergab drei Chancen. Nach Seitenwechsel deutete alles auf eine Heimpleite der Seestädter hin. Vor allem nach dem Elfmetertor zum 2:0 für Pinkafeld.

Elfmeter und Rot für Markus Dombi

Doppelt bitter: Dem Treffer ging ein verunglückter Seywerth-Rückpass mit anschließender Notbremse von Markus Dombi voraus. Der Routinier beim NSC sah für die Aktion die Rote Karte. Danach bewiesen die Neusiedler aber großartige Moral. Angepeitscht von den Fans (Ristic: „Die waren große Klasse!“) warf der NSC alles nach vorne.

Nach Steinacher-Flanke besorgte Karl Windisch zunächst den 1:2-Anschlusstreffer. In der Nachspielzeit verwertete dann David Bielcik einen weiten Ball in akrobatischer Manier zum 2:2-Ausgleich.

„Ein schmerzhafter Punkteverlust, aber in Anbetracht des Spielverlaufs müssen wir trotzdem zufrieden sein“, so Ristic, der mit seiner Mannschaft nun ein schwieriges Auswärtsspiel in Baumgarten (Freitag, 18.30 Uhr) bestreiten muss. „Da müssen wir über den Kampf ins Spiel finden. Baumgarten spielt einen sehr geradlinigen Fußball.“