Erstellt am 15. August 2012, 00:00

Erfahrungen gesammelt. SEGELN / Für die Neusiedlerin Eva Maria Schimak war die Quali ein Riesenerfolg. Bei den Spielen lief es dann nicht ganz rund.

Lara Vadlau und Eva Maria Schimak beenden ihre Olympiapremiere auf Platz 20. Das Duo, dessen Qualifikation die eigentliche Sensation war, deutete phasenweise ihr großes Potential an und belohnte sich mit einem zehnten Rang im neunten Rennen. Die Tatsache, die Qualifikation gemeistert zu haben, mag zwar keine Medaille wert sein, der gesammelte Erfahrungsschatz kann in vier Jahren aber Gold, Silber oder Bronze wert sein.

„Wir haben bei der einen oder anderen Wettfahrt aufzeigen und ein kleines Erfolgserlebnis einfahren können. In Summe bin ich aber nicht ganz zufrieden, da wir uns zwar Chancen erarbeitet haben, diese aber nicht immer nützen konnten.“

„Haben auch starke  Momente gehabt“

„Wir hatten phasenweise starke Momente, in Summe wurden uns aber die Grenzen aufgezeigt. Es war von vornherein klar, dass wir hier Lehrgeld zahlen, wir sind um viele Erfahrungen reicher und nehmen so gesehen sehr viel Positives für die Zukunft mit“, so Eva Maria Schimak zur Premierenteilnahme bei den Olympischen Spielen in London. Segelpräsident Georg Fundak war mit dem Abschneiden der österreichischen Segler nicht unzufrieden: „Wir haben in den letzten vier Jahren viel weitergebracht, unsere Spitzensegler haben sich im olympischen Vergleich stark verbessert. Aber die Arbeit hat diesmal aufgrund verschiedener Umstände (Verletzungen, private Rückschläge) für die erhoffte Medaille letztendlich doch nicht ausgereicht.“

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