Erstellt am 16. September 2015, 08:27

von Martin Ivansich

Podest knapp verfehlt. Der Weidener Sven Reiger segelte bei der EM (Klasse 2.4mR-Klasse) in Valencia auf den starken fünften Rang.

Starke EM. Sven Reiger segelte in Valencia bei der Europameisterschaft in das Spitzenfeld.  |  NOEN, Marsano

Sven Reiger blickt zufrieden, aber auch mit ein wenig Wehmut auf die Europameisterschaft in der 2.4mR-Klasse zurück. Der Burgenländer startete am ersten Tag mit einem Wettfahrtsieg hervorragend in die Titelkämpfe, blieb die gesamte Woche über in Schlagdistanz zu den Medaillenrängen und hatte erst in einer von überaus schwierigen Windverhältnissen geprägten letzten Wettfahrt das Nachsehen.

Letztendlich fehlen dem Burgenländer vier Zähler auf Bronze. Trotz der knapp verpassten Medaille und entsprechender Enttäuschung gibt die Woche vor Valencia aber auch jede Menge Auftrieb. Reiger zeigte sich am Start und in taktischer Hinsicht stark verbessert, das gezielte Training unter der Anleitung von Alfred Pelinka trägt damit Früchte.

Nächstes Ziel: Weltmeiserschaften

Nächstes Ziel von Reiger sind die Weltmeisterschaften vor Melbourne (24.11. - 3.12.), wo neben der Medaillen auch weitere Quotenplätze für die paralympischen Spiele 2016 auf dem Spiel stehen. „Es ist ein lachendes und weinendes Auge dabei, unterm Strich überwiegt aber jedenfalls das Positive.

Ich habe die Medaille erst in der allerletzten Wettfahrt, die aufgrund der Verhältnisse sehr fragwürdig war, aus der Hand gegeben, abgesehen davon bin ich mit meiner seglerischen Leistung sehr zufrieden. Meine Formkurve zeigt nach oben, das stimmt mich vor allem hinsichtlich Melbourne, wo ich mich für meine vierten Spiele qualifizieren möchte, sehr zuversichtlich“, bilanzierte Sven Reiger.