Erstellt am 11. September 2013, 00:00

Eva Schimak in Irland. Laser-EM / Die Neusiedlerin versuchte in der Silberflotte den verpassten Sprung in die Goldflotte vergessen zu machen – das gelang nicht.

 |  NOEN, Maximilian Kiefhaber
Von Michael Schneeberger

SEGELN / Nach Kinsale war ein weiterer irischer Ort Gastgeber eines Segel-Großevents. In Dun Laoghaire, einem Vorort von Dublin, ging die Europameisterschaft in der Laser-Radial-Klasse über die Bühne. Die Burgenländerin Eva-Maria Schimak, frischgebackene Staatsmeisterin, versuchte nach dem verpassten Sprung in die Goldflotte Schadensbegrenzung zu betreiben und in der Silberflotte Erfolge zu feiern.

Nach Abschluss des Bewerbs belegte die 27-Jährige Rang 52 im insgesamt 97 Boote umfassenden Feld. In der letzten Wettfahrt segelte Schimak auf Platz sieben – wenigstens ein versöhnlicher Abschluss. Segel-Kollegin Tanja Frank wurde übrigens von der Jury der „Sportstars 2013“ zur Wiener Sportlerin des Jahres gekürt.

Tanja Frank ist Wiens Sportlerin des Jahres 

Die Nummer eins der Weltrangliste in der Nacra-17-Klasse und Rang vier bei der Europameisterschaft gaben wohl den Ausschlag für diesen begehrten Titel. Da die Wahl für Tanja Frank überraschend kam, war die Freude über diese Auszeichnung umso größer, nicht zuletzt auch deshalb, weil ihr männliches Pendant niemand geringerer als David Alaba ist.

Die Vorschläge zu den Sportlern des Jahres kamen vom Sportpool Wien, gewählt wurde letztendlich von einer unabhängigen Jury aus Fachleuten.

„Dieser Titel ist eine gewaltige Moralinjektion“

Allzu lange feiern konnte Tanja Frank nicht, denn die 20-Jährige ehemalige 420er-Jugend-Weltmeisterin weilt bereits in Santander, wo nächste Woche das Test- Event der ISAF Worlds stattfindet.

Frank dazu: „Sportlerin des Jahres klingt sehr cool. Ich bin sehr überrascht und sehr glücklich, damit hätte ich nie gerechnet. Das ist eine große Ehre für mich. Und ich freue mich auch, dass dem Segelsport diese Wertschätzung entgegengebracht wird. Dieser Titel ist eine gewaltige Moralinjektion, da machen das harte Training und die vielen Reisen noch mehr Spaß.“