Erstellt am 10. April 2013, 00:00

Finaltag verpasst. Weltcup / Als undankbare Elfte versäumten Tanja Frank und Thomas Zajac den Einzug ins Medal Race. Zufrieden war man trotzdem.

Von Angela Pfalz und Martin Ivansich

SEGELN / Tanja Frank und Thomas Zajac schrammten beim Weltcup in Spanien mit Platz elf haarscharf an einem Start beim Final Day vorbei. Das Duo, das sich zwischendurch über einen Wettkampfsieg freuen durfte, konnte später nicht mehr an die guten Leistungen des ersten Wettkampftages anschließen, es folgten ein elfter und ein 16. Platz. Aufgrund von falschen windtaktischen Entscheidungen verpassten sie auch am darauf folgenden Tag die Chance, sich in eine gute Position zu bringen. „Die Starts waren sehr gut, auch die Geschwindigkeit, speziell am Vorwindkurs, hätte absolut gepasst, aber leider haben wir punkto Seitenwahl fast durchgehend Nieten gezogen“, resümierte Zajac.

„Wir wissen, woran  wir arbeiten müssen“

Mit den Plätzen 15, zehn und neun am letzten Tag beendete das Duo beim Europa-Debüt der Klasse Nacra17 den Wettkampf auf Rang elf. „Der Final Day wäre eine schöne Belohnung geworden, schade, dass es so knapp nicht gereicht hat. Unterm Strich sind wir aber trotzdem zufrieden, zumal wir aufgrund Tanjas Handbruch eine sechswöchige Trainingspause hatten. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen“, so Zajac abschließend.

Matthias Schmid und Florian Reichstädter vom Yachtclub Breitenbrunn wurden in der 470er-Klasse gute Achte.

Daneben dürfen sich Österreichs Segler auch über den gelungenen Einstand von Sven Reiger freuen. Der Weidener wurde bei seinem Debüt in der 2.4mR-Klasse starker Fünfter.

Nach der Entscheidung vor Palma übersiedelt der ISAF Sailing World Cup nun an die Cote d?Azur. Dort wird ab 22. April vor Hyeres der Frankreich-Weltcup ausgeflaggt sein. Der Nationalkader reist zehn Tage zuvor an.