Erstellt am 09. Januar 2013, 00:00

Fünfter zum Auftakt. Jännerrallye / Beppo Harrach kämpfte in Freistadt mit Wetter und Fahrzeug. Mit Platz fünf konnte er am Ende mehr als zufrieden sein.

Von Angela Pfalz

MOTORSPORT / Die Jännerrallye mit Start und Ziel in Freistadt eröffnete die Rallyesaison 2013. Das Rennen zählte nicht nur zur österreichischen und tschechischen Meisterschaft, sondern bildete auch den Auftakt zur ERC (European Rallye Championship). Für Beppo Harrach, der nach drei absolvierten Sonderprüfungen auf Platz vier lag, war nicht nur die Reifenwahl besonders schwierig, die Verhältnisse am ersten Wettkampftag – Regen, Schnee, Eis und Nebel – stellten eine besondere Herausforderung an die Fahrer dar.

Zudem hatte Harrach Probleme mit dem Umbau an seinem Auto, erst auf der dritten Sonderprüfung fand er eine bessere Einstellung und so in den Rhythmus. Auf der letzten Sonderprüfung der Rallye hatte Harrach bereits die Bestzeit vor Augen, ehe er mit dem rechten Hinterreifen einen Kanal traf, wodurch die Hinterachse beschädigt wurde. Am Ende landete Harrach auf dem fünften Platz und damit noch vor dem aktuellen Meister Polens, Kajetan Kajetanowicz.

Bereits am ersten Tag hatte sich das Trio mit Raimund Baumschlager, Jan Kopecky und Bryan Bouffier abgesetzt. Aus taktischen Gründen klinkte sich Baumschlager im Kampf um den Tagessieg aus. Die Punkte für die Österreich-Wertung waren dann doch wichtiger. Vorjahressieger Kopeczki gewann schließlich mit einem Minimalvorsprung von 0,5 Sekunden.

Aber auch Beppo Harrach zeigte sich ob der zahlreichen Schwierigkeiten mit dem fünften Platz zufrieden: „Am Freitagabend habe ich wegen den Zeiten, die auf der miserablen Sicht basierten, nicht mehr dran geglaubt, einen respektablen Platz im Gesamtklassement einzufahren. Der zweite Tag ist dann aber ab der Sonderprüfung 13 gut gelaufen. Während wir gestern gar kein Glück hatten, war ich auf der letzten Sonderprüfung schon froh darüber, dass es uns gelungen ist, das Auto ohne den nach dem Anprall vermuteten Reifenschaden über die Ziellinie bringen zu können.“