Erstellt am 23. Juli 2014, 12:48

von Christopher Schneeweiß

1B holte den Cup. BVZ Burgenlandliga / Gewohntes Bild in Parndorf: Die Youngsters der 1B durften einen Titel bejubeln. Dieses Mal: Mitropa-Cup.

Starke Leistung. Martin Marosi (l.) und seine Parndorfer 1B konnte zum ersten Mal in der Geschichte den Mitropa-Cup für sich entscheiden.  |  NOEN, Christopher Schneeweiß

Die Trophäe fehlte noch in der großen Sammlung des SC/ESV Parndorf. Dementsprechend energisch und zielstrebig ging die 1B beim heurigen Mitropa-Cup ans Werk. Der länderübergreifende Wettkampf der Amateurteams wurde von tropischen Temperaturen begleitet. Beim Vorrundenmatch der Parndorfer gegen Vrakun knallte die Sonne gnadenlos aufs Feld und sorgte für 35 Grad Hitze.

„Da war es schon beeindruckend, was meine Mannschaft abgeliefert hat“, lobte Coach Richard Slezak seine Truppe. Zu Recht: Die Youngsters aus dem Heidebodenstadion zeigten kein Pardon und ließen sich die schwierigen Bedingungen nicht anmerken. Das erste Match konnte dank Toren von Felix Wendelin und Martin Marosi und mit 2:1 für den SC/ESV entschieden werden. Slezak: „Gut war, dass wir auch Unterstützung von oben hatten. Wendelin, Dedic, Wodicka und Gutschik war für unser Spiel natürlich von Vorteil.

Elfmeterkrimi ging an Parndorfer 1B

Im Finale bekamen es die Parndorfer mit der ungarischen Mannschaft Sarvar zu tun. Dabei lag die 1B schon 0:2 zurück, konnte aber noch einmal zurückschlagen und sich mit einem 2:2 ins Elfmeterschießen retten. „Da haben wir große Moral gezeigt. Es ist nicht selbstverständlich, einen Rückstand bei diesen Temperaturen noch aufzuholen“, wusste Slezak dieses Ergebnis richtig einzuschätzen. Beide Tore erzielte übrigens Neuzugang Milan Adamek.

Überhaupt zeigte sich Slezak von den Neulingen angetan. „Sie haben sich schon sehr gut eingefunden. Begeistert bin ich von Ljubic. Der wird Parndorf noch sehr viel Freude bereiten.“ Im Elfmeterschießen gewann die 1B dann mit 3:2 und durfte schließlich den Pokal am Ende in die Höhe strecken. Im Facebook veröffentlichten die Kicker sogar ein Kabinen-„Selfie“ mit der Trophäe in der Hand. Untertitel: Business as usual. Slezak: „Stimmt, wobei dieser Erfolg mit einer umgebauten Mannschaft erfolgt ist. Ich denke, das gibt uns Auftrieb.“