Erstellt am 10. September 2014, 09:29

von NÖN Redaktion

„Beim Derby gibt es keinen Favoriten“. 1. Klasse Nord / Der SK Pama empfängt am Samstag den Ortsrivalen UFC, der im Moment Erster ist.

Emotionen. Pamas Trainer Josef Werdenich hielt es beim letzten Derby nicht immer auf der Bank. Das Lokalduell ist eben kein Spiel wie jedes andere.  |  NOEN, zVg

Die Derbybilanz spricht seit dem Abstieg des SK Pamas in die 1. Klasse Nord vor zwei Jahren klar für die Grün-Weißen. Sie konnten zwei von vier Spielen - wenn auch knapp - für sich entscheiden. Die anderen Begegnungen endeten jeweils unentschieden. Würde es eine Favoritenrolle geben, gehörte diese dennoch dem UFC, schließlich geht der als Tabellenführer in die Partie.

Ausfälle auf  beiden Seiten

Über eine solche machen sich beide Seiten aber ohnehin keine Gedanken. „Weil es die beim Derby gar nicht gibt. Die Chancen stehen 50:50“, sind sich SK-Obmann Dieter Steiner und UFC-Sektionsleiter Manuel Werdenich einig. Die Gastgeber hoffen, im Derby wieder auf Tomas Karc und Alexander Dau zurückgreifen zu können. Karc hatte sich zuletzt noch nicht gänzlich von einer Gehirnerschütterung erholt, Dau laborierte an Leistenproblemen. Einen Einsatz von Roman Pajer, der an einer Knöchelverletzung leidet, hält Steiner für unwahrscheinlich. Zudem fehlt Ivan Palo aufgrund einer Sehnenverletzung. Der UFC muss hingegen auf den gesperrten Christoph Werdenich und auf den am Meniskus verletzten Adrian Ceman verzichten. Werdenich hatte nach seiner Roten Karte im vorwöchigen Spiel in Mörbisch eine Drei-Spiele-Sperre ausgefasst.

Steiner hofft am Samstag auf eine gute Partie. Die letzten seien „eher schwach gewesen, weil halt keiner verlieren will“, sagt Steiner und fügt an: „Es wird auf die Tagesverfassung ankommen.“