Erstellt am 06. August 2014, 11:26

Der Meister startete wie eine Rakete. SC/ESV Parndorf 1B / Was für ein Auftakt für die Slezak-Elf: Gegen Marz gab es einen bärenstarken 4:1-Erfolg.

Gut eingestellt. Coach Richard Slezak dirigierte seine Parndorfer 1B zum verdienten 4:1-Heimsieg gegen den ASK Marz.  |  NOEN, Schneeweiß

PARNDORF 1B - MARZ 4:1.

Das Bauchweh von Coach Richard Slezak im Vorfeld der Partie war unbegründet. Seine Truppe, die mit acht neuen Feldspielern im Vergleich zur Meistertruppe aus der Vorsaison auflief, war bärenstark. Die eingespielte Marzer Truppe fand kein geeignetes Mittel gegen die Heideboden-Fohlen.

„Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben das sehr gut gemacht“, lobte Slezak seine Schützlinge. Die setzten von Beginn weg ihr aggressives Forechecking durch und konnten dem Gegner dadurch viele Bälle abknöpfen.

Gleichzeitig kamen die Marzer nicht wirklich ins Spiel und beschränkten sich zum Großteil auf die Defensivarbeit. Slezak: „Der Gegner hatte gerade einmal eine Chance im ganzen Spiel. Wir vergaben noch vier Hochkaräter.“ Zudem sei der Elfmeter, der den Marzern den Ehrentreffer ermöglichte, „ein Witz gewesen“ (Slezak).

Leszkovich-Bombe war die Erfolgsbasis

Die Tore für die Heimischen waren ein Traum. Das 1:0 erzielte Sebastian Leszkovich per Fernschuss. Das 2:0 geschah nach einem von Ljubic getretenen Eckstoß, den Martin Hromkovic ideal verlängerte und Christoph Schneider verwertete. Das 3:1 gelang Martin Marosi nach einer Flanke von Alen Dedic.

Und den Torreigen schloss Mario Juric nach Marosi-Zuspiel zum 4:1-Endstand ab. „Ein hochverdienter Sieg von uns. Gegen eine solch erfahrene Mannschaft wie Marz muss man erst einmal vier Tore schießen“, war die Freude bei Slezak groß.

Nächstes Spiel. Umso ärgerlicher war dann der verletzungsbedingte Ausfall von Martin Marosi, der nun im nächsten Match gegen Draßburg (Samstag, 18 Uhr) zuschauen muss. „Es war eine Frechheit, was da passiert ist. Der Marzer Ivan Buchel hat Marosi über 20 Meter verfolgt und dann absichtlich schwer gefoult. Und für diese Aktion gab es dann nur die Gelbe Karte. Ein Witz!“, knurrte Slezak.

Der Rest seiner Truppe wird für das Match gegen den Titelfavoriten fit sein.

Von Christopher Schneeweiß