Erstellt am 10. September 2014, 09:33

von NÖN Redaktion

Geldstrafe für Nickelsdorf. 1. Klasse Nord / Der Verein bekam von der STRUMA eine Geldstrafe von 1.500 Euro aufgebrummt.

 |  NOEN, Bilderbox

Nachdem der ASV Nickelsdorf nach der 0:2-Niederlage im Spiel beim FC Mönchhof im Frühjahr 2014 in einer Aussendung den Verdacht der Spielmanipulation – auch gegen Referee Christian Dintar – geäußert und eine Untersuchung gefordert hatte, leitete der Burgenländische Fußballverband (BFV) ein Verfahren gegen Nickelsdorf ein – in dem jetzt ein Urteil gesprochen wurde.

Der Straf- und Meldeausschuss des BFV (STRUMA) verurteilte daraufhin den ASV zu einer Geldstrafe von 1500 Euro.

"Ich finde das einfach nicht sportlich"

„Aufgrund der Presseaussendung haben wir das Urteil ausgesprochen – es basiert auf Paragraph 111 der ÖFB-Rechtspflegeordnung (Anm.: Ehrverletzung). Wir hätten auch den Paragraphen 111a (Anm. Verletzung des Fairplay-Gedankens) anwenden können, dessen Höchststrafe bei 15.000 Euro liegt. Ich finde es sehr schade, Schiedsrichter Christian Dintar überhaupt in diesen Zusammenhang zu bringen. Einen Verdacht schriftlich zu äußern und damit seine Leistung so in Frage zu stellen, finde ich einfach nicht sportlich“, sagte STRUMA-Vorsitzender Nikolaus Sauer.

Der ASV Nickelsdorf legte gegen das Urteil Berufung ein und forderte eine „schriftliche Begründung in Langform“, wie Obmann Michael Schmickl, der sich bei der STRUMA-Sitzung am Donnerstag von Anwalt Wolfgang Reberning vertreten ließ, bekanntgab.