Erstellt am 06. April 2016, 11:43

von Martin Plattensteiner

Gehen die Lichter aus?. Pama, Steinbrunn, Mönchhof und auch Gols - alle erlitten Niederlagen. Ein Situationsbericht der Abstiegskandidaten.

Bitter. UFC Pama-Verteidiger Philipp Hiermann musste in Siegendorf mit der Ampelkarte vom Feld.  |  NOEN, Flöp
 Jeder vom Abstiegskandidaten-Quartett benötigt Punkte wie einen Bissen Brot. Doch die Wochenendrunde verlief alles andere als nach deren Geschmack. Gols musste die erste Rückrundeniederlage einstecken und muss sich nun wohl schon an den berüchtigten Strohhalm klammern. „Das 1:2-Gegentor war regelwidrig“, ätzte Trainer Thomas Schneider. „Der Schiri gehört auf einen Kurs geschickt.“ Jetzt kommt Illmitz – eine Partie mit viel Zündstoff.
 
Immerhin war Schneiders Abgang vor zwei Jahren alles andere als astrein. „Zu den Spielern habe ich noch guten Kontakt“, so der Coach. Gastgeschenke wird es dennoch keine geben. In Pama folgen in dieser Woche innerhalb des Vorstands einige Krisengespräche. „Im Vorjahr waren wir top, jetzt sind wir flop“, so Sektionsleiter Manuel Werdenich.

Wachrütteln steht jetzt an der Tagesordnung

Bislang wurden Spieler und Betreuer in Schutz genommen. Mit dem Streichelkurs ist es aber jetzt vorbei, knallharte Ansagen sollen die UFCler wachrütteln.

In Steinbrunn läuft es zurzeit ebenso wenig rund wie in Mönchhof. Pikant, dass beide Kontrahenten am Samstag in einem Sechs-Punkte-Spiel aufeinandertreffen. „Wir müssen gewinnen“, gibt ASV-Betreuer Walter Binder die Marschroute vor. „Die Spieler können sich jetzt aus dem Schlamassel rausziehen, in welches sie sich gebracht haben. Nur Schönspielen alleine hilft uns nicht.“

Ähnlich sehen es die Mönchhofer. Neben der Punkte-Misere kommen auch noch Verletzungspech und Spielsperren dazu. Verteidiger Bernhard Huber wird schmerzlich vermisst werden.

Alle vier Mannschaften hoffen, dass Wallern den Klassenerhalt in der BVZ-Burgenlandliga schafft. In diesem Fall würde es statt drei nur zwei Absteiger geben. Die Niederungen der 1. Klasse Nord will sich keiner wirklich antun.