Erstellt am 04. Juni 2014, 11:49

von Michael Schneeberger

Gelungene Premiere bei Doppel-Event. Toller Event / Beim erstmalig veranstalteten Austria Triathlon – AllWomen & AllMen – wurden ausgezeichnete Leistungen geboten.

Elisabeth Halbauer aus Tadten war eine der 38 Starterinnen beim AllWomen Triathlon in Podersdorf, der den Sportlerinnen in drei Disziplinen alles abverlangte.  |  NOEN, Schneeweiß

Am vergangenen Wochenende fand in Podersdorf die Premiere des Austria Triathlon – AllWomen & AllMen – statt. Mit dem AllWomen und AllMen Triathlon bot das Austria Triathlon Team letztes Wochenende erstmals das neue Rennformat für beide Geschlechter in Podersdorf am Neusiedlersee an. Vor allem für Einsteiger war dieser Wettkampf ein optimaler Start in die Welt des Triathlons.

Auf die Damen wartete ein Sprintdistanzrennen mit 750 Meter Schwimmen im Neusiedlersee, anschließend 20 Kilometer Radfahren durch den Naturpark Neusiedlersee und abschließend fünf Kilometer Laufen entlang des Neusiedlersees. Die Herren konnten zwischen der Sprint- und der Olympischen-Distanz mit 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen wählen.

Zwei Distanzrennen standen am Programm

Die Damen-Siegerin Carina Prinz, die nach dem Schwimmen auf Platz zwei lag, distanzierte ihre Gegnerinnen auf den beiden restlichen Distanzen und wäre mit ihrer Leistung im Herrenbewerb sogar auf Platz siegen gelandet. Ivett Nagy (LTC Seewinkel) errang ihren zweiten Platz mit der schnellsten Laufzeit, wobei sie eine Minute auf die drittplatzierte Irina Ciboch (LTC Seewinkel) aufholen konnte. Bei den Herren setzte sich im Sprint-Rennen der Deutsche Clemens Ostendorf mit knapp vier Minuten Vorsprung in 1:00:48 Stunden durch.

Auf den Plätzen zwei und drei landeten Lukas Kandutsch und Klaus Carhaun (beide LTC Seewinkel). Über die Olympische-Distanz siegte Benjamin Leitner in 1:54.18 vor Roman Thürauer und Philipp Jelinek.

Carina Prinz resümierte: „Ich habe jeden Moment genossen. Es war ein wirklich guter Wettkampf und ich werde nächstes Jahr wiederkommen. Besonders beim Radfahren ist es mir gut gegangen, sodass ich mir die Kräfte beim Laufen einteilen konnte.“