Erstellt am 19. August 2015, 09:09

von Martin Ivansich

Generalprobe für Rio. Seit Sonntag sind die heimischen Segler vor Rio im Einsatz, wo man sich im Olympia-Revier den Feinschliff holen will.

Matthias Schmid und Florian Reichstädter kamen mit den schwierigen Bedingungen vor Rio bislang gut zurecht. Foto: Marsano  |  NOEN, Maximilian Kiefhaber

Knapp 150 Tage haben Österreichs Olympiasegler seit den London-Spielen investiert, um sich mit den lokalen Windeinflüssen, der komplexen Strömung und dem diffusen Wellenbild in und außerhalb der Guanabara Bucht vertraut zu machen.

Passabler Start für beide Austro-Teams

Es gibt in Summe sechs Regattabahnen, deren Charakteristik zum Teil große Unterschiede aufweisen. Auf Ponte, Escola Naval und dem Medal Race-Kurs Pao de Açúcar, sind aufgrund der wechselhaften Strömungs- und Windsysteme gute Nerven, taktisches Fingerspitzengefühl und ein hohes Maß an meteorologischem Verständnis gefragt, auf den Regattabahnen außerhalb der Bucht (Copacabana, Niteroi und Pai) gesellt sich aufgrund der meterhohen Dünungswelle der technische Aspekt hinzu.

339 Segler aus 52 Nationen haben sich für den Test Event qualifiziert, darunter auch die 470er Matthias Schmid und Flo Reichstädter sowie das Nacra17-Duo Tanja Frank und Thomas Zajac.

Den Start erwischten beide Teams passabel. Das 470er-Duo segelte nach zwei Tagen auf Rang neuachtn, Frank/Zajac ebenfalls auf acht. Die gestrigen Wettfahrten fanden nach Redaktionsschluss statt. Die Entscheidungen fallen am Wochenende.