Erstellt am 02. März 2016, 10:08

von Martin Ivansich

Großes Ziel verfehlt. Matthias Schmid und Florian Reichstädter verpassten vor Buenos Aires das 470er-Medal Race. Am Ende gab es Platz 18.

Harte Bedingungen. Matthias Schmid und Florian Reichstädter (r.) kämpften vor Buenos Aires mit unterschiedlichsten Verhältnissen.  |  NOEN, Matias Capizzano
Die Titelkämpfer der 470er-Segelklasse vor der Küste von Buenos Aires hatten es in sich. „Diese Woche war aufgrund der Begleiterscheinungen eine der schwierigsten in meiner mittlerweile 30-jährigen Laufbahn als Trainer und Sportdirektor.

Das Können macht immer den Unterschied aus, aber ohne das nötige Glück war man hier, aufgrund der natürlichen Hindernisse auf dem Wasser, auf verlorenem Posten“, meinte Segelverbands-Sportdirektor Georg Fundak. Für das Duo vom Yachtclub Breitenbrunn, Matthias Schmid und Florian Reichstädter, war die WM bereits vor dem Medal Race zu Ende. Platz 18 war am Ende das etwas enttäuschende Resultat. Damit lag man aber zumindest vor dem zweiten österreichischen Boot und dürfte das Olympia-Ticket nun endgültig fix in der Tasche haben.

„Wir sind phasenweise in einem Wald gesegelt, es war wieder unglaublich mühsam und auch heute ein echter Spießrutenlauf“, so Steuermann Matthias Schmid, der weiters anführte: „Der Spaß- und Fairnessfaktor hält sich in Grenzen, wir sind in dieser Woche taktisch zu fehlerhaft unterwegs gewesen, hatten auch nicht die nötige Portion Glück, die es speziell unter diesen Umständen gebraucht hätte. Das Ergebnis spiegelt nicht unsere Möglichkeiten wieder. Wir freuen uns auf das Trainingslager in Rio.“