Erstellt am 08. August 2012, 00:00

Harrach als Pechvogel. MOTORSPORT / Für Beppo Harrach endete die Weiz-Rallye gleich mit mehreren Pannen und letztendlich mit einem Ausfall.

VON MARTIN IVANSICH

Für den Bruckneudorfer Beppo Harrach war schon vor der Weiz- Rallye eine Titelverteidigung des Staatsmeisters nur noch theoretisch möglich. Dennoch klammerte sich der Motorsportler an den letzten vermeintlichen Strohhalm. Allerdings kreuzten diesmal ungewöhnliche Hürden den Weg von Harrach. Sein Co-Pilot fiel verletzungsbedingt genauso aus wie sein Renn-Ingenieur. Er musste somit mit einem Ersatz-Copiloten antreten, mit dem er noch zusammen gefahren war. „Das sind natürlich zwei immense Probleme gewesen, die ich aber versucht habe, so gut wie möglich zu meistern“, so Harrach.

Bei der ersten Sonderprüfung  war schon Endstation

Schon auf der ersten Sonderprüfung musste Harrach seine Träume von einer Titelverteidigung begraben. Eine enge Rechtskurve, die im zweiten Gang durchfahren wurde, stoppte den Mitsubishi von Beppo Harrach. Ein ausgewachsener Baum stand im Weg.

Beppo Harrach: „Es schmerzt unheimlich, auf der ersten Sonderprüfung einer Rallye auszufallen. Ich habe die langsame Rechtskurve gecuttet und bin vom Straßengraben regelrecht hineingesaugt worden. Dadurch wurde mein Auto für einen Moment in das Innere der Kurve gezogen und das hat gereicht, um einen Baum auf der Innenseite so unglücklich zu treffen, dass der Kühler beschädigt wurde.“ Schon für die neue Saison gibt er sich aber wieder kämpferisch: „Ich werde wieder voll angreifen und dem Raimund Baumschlager alles abverlangen.“

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