Erstellt am 15. August 2012, 00:00

Heimkehrer-Derby bringt Emotionen. BVZ BURGENLANDLIGA / Winden kommt mit fünf Ex-NSC-Kickern in die Seestadt. Ein Emotions-Derby steht nun bevor.

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VON CHRISTOPHER SCHNEEWEISS

NEUSIEDL - WINDEN, SAMSTAG 17 UHR. Es ist angerichtet: Der SC Neusiedl freut sich schon auf das erste Derby in der BVZ Burgenlandliga. Und dieses hat jede Menge Zündstoff mit im Gepäck. Denn der FC Winden hat mit Wolfgang Bauer, Stefan Denk, Manuel Pethö, Viktor Dowitsch und Mario Horvath gleich fünf Kicker mit NSC-Vergangenheit in seinen Reihen. Wobei der Wechsel von Bauer und Denk erst in diesem Sommer über die Bühne ging und für so manche Diskussionen in der Seestadt gesorgt hat. Ergo: Der Gefühlshaushalt ist noch dementsprechend durcheinandergewirbelt. „Da müssen wir schauen, dass wir nicht hirnlos agieren“, ist sich Winden-Coach Ernst Horvath über die Problematik bewusst. „Es ist gut, wenn wir hochmotiviert in diese Partie gehen, aber es darf keiner übertreiben“, lautet sein Credo.

Niederbacher: „Müssen  150 Prozent geben“

Neusiedl-Trainer Richard Niederbacher blickt dem Spiel mit Vorfreude entgegen, warnt aber gleichzeitig: „In einem Derby gegen uns, gibt der Gegner 120 Prozent. Da müssen wir schauen, dass wir unsere Leistung auf 150 Prozent anheben.“ Er ist sich aber trotzdem sicher, „dass meine Mannschaft stark genug ist, um dieses Match zu gewinnen.“

Im Auftaktspiel gegen Buchschachen demonstrierten die Bezirkshauptstädter jedenfalls, dass mit ihnen in dieser Saison zu rechnen ist. Gegen den Aufsteiger ließen die Neusiedler am Sonntag Vormittag nichts anbrennen und siegten ohne den angeschlagenen Neuzugang Pavol Sedlak mit 3:1. Winden hingegen hatte gegen starke St. Margarethner nichts zu melden und verlor zuhause mit 0:2. „Vom Einsatz her kann ich meiner Mannschaft nichts vorwerfen. Wir brauchen einfach noch ein wenig Zeit“, erklärte Windens Coach Ernst Horvath.