Erstellt am 09. Februar 2011, 00:00

Heimurlaub für die geistige Frische. REGIONALLIGA OST / Mitten in der Vorbereitung pausieren die Ostliga-Kicker für eine Woche – nicht ohne Grund…

Philipp Grafl war sowohl gegen Hartberg, als auch gegen die Magna Amateure im Einsatz.  |  NOEN
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VON BERNHARD FENZ

Als „Mut zur Pause“ bezeichnet es Trainer Simon Knöbl, dass die Ostliga-Kicker in dieser Woche kein Mannschaftstraining absolvieren müssen, sondern sich lediglich mit einem Heimprogramm fit halten. „Wir haben außer der Woche zwischen Weihnachten und Silvester praktisch immer und auch gut trainiert. Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem die Spieler einmal eine Woche lang abschalten können. Das tut nicht nur der körperlichen, sondern vor allem der mentalen Frische sehr gut.“

Vielleicht ist es auch eine Art Belohnung. Denn bislang haben die Kicker ihren Chefcoach nicht enttäuscht, so hört sich zumindest Knöbls Zwischenbilanz an: „Nach wie vor läuft alles nach Plan. Wir sind genau da, wo wir zu diesem Zeitpunkt sein wollen.“

Aufstellung steht (noch)  nicht im Vordergrund

Das Testspiel gegen Erstligist Hartberg (möglicherweise wiederholt sich das Duell sogar Anfang Juni, wenn nämlich die Steirer Vorletzter werden und Parndorf das Relegationsticket lösen kann…) zeigte zudem, dass die Mannschaft auch am Platz gegen einen guten Gegner bereits Vernünftiges leisten kann.

Noch seien laut Knöbl aber nicht allzu viele Rückschlüsse auf die Startaufstellung in der ersten Ostliga-Frühjahrsrunde beim FAC (Freitag, 4. März) zu ziehen. „So wie gegen Hartberg spielen wir gegen den FAC sicher nicht, denn da würden wir 0:3 verlieren“, stellte der 32-Jährige schmunzelnd klar. Hintergrund: Die nötige Ostliga-Jugendregelung mit Stichtag 1. 1. 1989 (ein Spieler muss von Beginn an spielen, insgesamt müssen vier Akteure am Online-Blankett stehen) wäre mit dieser Startformation nicht erfüllt.

Im Ernst stellt Knöbl aber folgenden Umstand erfreut fest: „Ein paar Spieler sind knapp dran. Und es ist super für uns, dass wir vom personellen Potenzial her mittlerweile taktisch variieren können, ohne schlechter zu werden.“ Die Suche nach der optimalen Startformation sei für Knöbl jedenfalls ein „laufender Prozess. Im Vordergrund steht jetzt noch die Vorbereitung und nicht das Finden der ersten Elf. Das kommt über kurz oder lang sowieso von alleine.“