Erstellt am 17. November 2010, 00:00

Helm legt Traineramt nieder. FUSSBALL / Stephan Helm und Thomas Ugrinovich verlassen den UFC Pamhagen. Aber auch einige Gegner müssen handeln.

VON ANGELA PFALZ

Dass Stephan Helm das Traineramt in Pamhagen nur befristet ausüben würde, war von vornherein klar. Nun ist diese Zeit abgelaufen und Helm zieht sich aus dem Trainergeschäft zurück. „Auch wenn wir tabellenmäßig unser Ziel nicht ganz erreicht haben, ist in den letzten Monaten sehr viel passiert“, so Helm. Mit Günther Tschida – er bleibt dem UFC Pamhagen erhalten – wurde erstmals ein Co-Trainer installiert. Die Qualität im Training ist seither gestiegen. Besonders erfreulich ist die Trainingsbeteiligung. „Wir hatten im Schnitt 18 Leute beim Training“, erzählt Helm. Das war nicht immer so. Nicht nur Stephan Helm, sondern auch Offensivgeist Thomas Ugrinovich wird den UFC Pamhagen verlassen. Letzterer steht aus beruflichen Gründen nämlich vor seinem Karriereende.

Deutsch Jahrndorf bastelt  am Kader fürs Frühjahr

An seiner Stelle will der UFC nun einen Stürmer verpflichten. Ugrinovich erzielte in der abgelaufenen Herbstsaison fünf Tore für den Verein und war damit bester Torschütze im Dress der Pamhagener. Der ASV Deutsch Jahrndorf ist – nicht in erster Linie aufgrund von Abgängen, sondern wegen der Tabellensituation – ebenfalls zum Handeln gezwungen. „Wir sind uns mit ein paar Spielern schon einig. In unserer momentanen Situation brauchen wir gestandene Spieler, die eine Mannschaft führen können“, so ASV-Sektionsleiter Alexander Schneider. Peter Fieber, der zuletzt das Training beim Tabellenschlusslicht leitete, wird das Traineramt wieder abgeben. Fix ist auch der Abgang von René Heissig.

Dem SC Frauenkirchen stehen in der Winterpause einige Veränderungen bevor. Jürgen Bruck und Robert Weiss werden ihre Fußballkarriere beenden. Bruck musste zuletzt schon Tabletten einnehmen, um überhaupt spielen zu können.

Über ein Karriereende denkt auch Christian Mayer nach. „Mit ihm möchte ich aber noch reden“, so Trainer Hannes Stadler. „Er soll den Kampf ums Leiberl annehmen.“

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