Erstellt am 11. Februar 2016, 05:03

von Peter Wagentristl

Hoadläufer bei der Weltmeisterschaft. Bei der Weltmeisterschaft im steirischen Zeltweg wird auch der Frauenkirchener Johannes Stadler vertreten sein.

Johannes Stadler von den Frauenkirchener Hoadläufern versucht sein Glück bei der Weltmeisterschaft der Wintertriathleten in Zeltweg. Im Bild mit seiner Enkelin Floria beim Jubeln.  |  NOEN, zVg

Eigentlich war sein Ziel die Österreichmeisterschaft der Wintertriathleten in Salzburg. Da diese Mitte Jänner jedoch wegen Schneemangels abgesagt werden mussten, versucht sich Johannes Stadler von den „Hoadläufern Frauenkirchen“ nun bei der Weltmeisterschaft. Von 12. bis 16. Februar matchen sich die Besten ihrer Zunft im steirischen Zeltweg um die Plätze.

Beim Wintertriathlon wird, wie der Name vermuten lässt, nicht wie bei der Sommer-Variante geschwommen. Stattdessen müssen sich die Athleten die Langlaufski anschnallen und damit eine Distanz von 9,2 Kilometern zurücklegen. Zuvor müssen jedoch noch 7,2 Kilometer im Gelände gelaufen werden, so wie 12 weitere mit dem Mountainbike zurückgelegt werden.

Um mit den Spitzenathleten mithalten zu können, hat Stadler extra einen professionellen Langlauftrainer engagiert, der mit ihm bis an die Grenzen seiner körperlichen Belastbarkeit trainieren soll.

Hoadläufer-Chef Günther Gottfried hält die Einschätzung seines Spitzenathleten für durchaus realistisch: „Wer Johannes kennt, weiß, dass er ein Wettkampftyp ist. Ich wünsche ihm viel Erfolg.“