Erstellt am 27. Juli 2016, 10:02

von Peter Wagentristl

Frank und Petschel schrammten knapp am Podest vorbei. Bei den vier Vorbewerben am Neusiedler See verpasste Nacra 17-Olympia-Teilnehmerin Tanja Frank das Podest.

Fokussiert. Tanja Frank und ihr Partner Norbert Petschel beendeten die vier Vorbewerbe der Hobie Multieuropeans auf dem vierten Platz und verpassten somit nur knapp den Sprung auf das Siegertreppchen.  |  OeSv/Schreder, OeSv/Schreder

Leider reichte es für die Seglerin vom Union Yacht Club Neusiedl (sie nahm den Bewerb vor der Abreise nach Rio noch quasi im Vorbeigehen mit) und ihren Partner Norbert Petschel letztlich nur für den vierten Platz: Tanja Frank, in Rio mit Standardpartner Thomas Zajac am Werk) verpasste mit starken Teilleistungen das Podest in heimischen Gewässern nur knapp.

Ein einziger Punkt trennte die beiden Segelsportler vom zweiten Platz. In der Hobie-16-Masters-Kategorie kam das Duo die beiden im ersten Bewerb nicht über den enttäuschenden elften Platz hinaus. Auch wenn Frank und ihr Partner in den folgenden Bewerben stets Topplatzierungen erzielten, reichte es im Gesamtergebnis nicht für eine Medaille. Mit einem vierten und zwei dritten Plätzen zeigte die Formkurve der beiden zwar stetig nach oben, den Sieg konnten sie ihren deutschen Konkurrenten Jansen und Schober nicht streitig machen.

Aus heimischer Sicht besser erging es im Damenbewerb dem burgenländischen Team Sophie Tschach mit Vorschoterin Katharina Stark. Die beiden konnten zum Schluss noch am Schwesternduo Ann-Kathrin Becker und Ann-Sophie Kummer vorbeiziehen.

Der auch ausgetragene Hobie-Spi-Cup wurde von den Mannschaften aus Dänemark rund um das Brüderpaar Nicolaj und Daniel Bjornholt dominiert. Mit Klemens Kitzmüller/Gundela Kitzmüller auf Platz acht schaffte es ein weiteres burgenländisches Team im Spi-Cup unter die Top-Ten. Die Grandmasters-Wertung sicherte sich das Gästeteam aus Südafrika.