Erstellt am 27. April 2011, 00:00

Hyeres empfängt Elite. SEGELN / Die französische Stadt an der Côte d‘Azur ist die vierte Station im Segel-Weltcup. Andi Geritzer startete durchschnittlich.

VON MICHAEL PINTER

Nach Melbourne, Miami und Palma ist das französische Hyeres die vierte Weltcup-Station dieser Saison. Knapp 1.200 Segler aus 64 Nationen kämpfen momentan bei der prestigeträchtigen „43. Semaine Olympique Francaise“ an der Côte d‘Azur um einen Platz an der Sonne, darunter auch die meisten österreichischen Asse.

Andreas Geritzer startete ausgezeichnet in die Laser-Konkurrenz und belegte in den ersten beiden Wettfahrten die Plätze sechs und sieben. „Bei diesen Starkwindverhältnissen bin ich mit dem Resultat zufrieden. In den nächsten Tagen soll der Wind schwächer werden, da gilt es, die Leichtwind-Form aufzubauen. Ich schaue von Wettfahrt zu Wettfahrt“, so der Neusiedler.

Geritzer nach zweitem  Tag auf Gesamtrang 20

Mit seiner Windprognose hatte Geritzer recht – am zweiten Wettkampftag sorgte Leichtwind für extrem knifflige Verhältnisse, die taktische Entscheidungen verlangten. Der Olympia-Zweite von Athen fand sich dennoch ganz gut zurecht und segelte auf die Plätze zwölf, sieben und elf, womit er jedoch im Gesamtklassement einige Plätze verlor und am Ende des zweiten Tages auf Rang 20 lag. Am dritten Wettkampftag musste sich der Neusidler mit Platz 17 begnügen. Am Mittwoch starteten die finalen Runden, die am Freitag mit dem von Geritzer angepeilten Medal Race der Besten abgeschlossen werden. Die Ruster Thomas Zajac und Thomas Czajka triumphierten in der letzten Wettfahrt des dritten Tages und sicherten sich den bis jetzt einzigen österreichischen Sieg. Trotz des großartigen Erfolges muss das 49er-Duo aber in die Silber-Flotte.

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