Erstellt am 04. Juli 2012, 00:00

„Ich lasse da jetzt sicher nicht locker“. REGIONALLIGA OST / Ab sofort gilt es für Trainer Paul Hafner, die große Zahl an neuen Spielern zu einer Einheit zu formen.

Neuzugänge: Am Montag beim Training – Michi Koller, Gerhard Karner (kam von der 1b), Mario Merkl, Aleksandar Palalic, Tomas Horvath, Martin Marosi (stehend, v.l.) sowie die beiden Goalies Udo Siebenhandl und Oliver Kalogeridis (hockend, v.l.). Patrick Baumeister fehlte – noch.HAFNER  |  NOEN
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VON BERNHARD FENZ

Rechnet man die beiden nun auch offiziell in den Ostliga-Kader aufgestiegenen 1b-Kicker David Dornhackl und Gerhard Karner dazu, gibt es elf Neuzugänge – neun Spieler und mit Oliver Kalogeridis sowie Udo Siebenhandl zwei Torleute. Ihnen stehen ebenso viele Abgänge gegenüber.

Logisch also, dass seit Montag – dem offiziellen Start der Sommer-Vorbereitung – am möglichst raschen Zusammenfinden der Mannschaft gefeilt wird. Das begann bei der ersten Trainingseinheit mit Übungen zur Namensfindung der neuen Kollegen und soll über kurz oder lang auf dem Platz zum blinden Verständnis aufgebaut werden. Aber: Dieses Ziel benötigt (wieder) Zeit.

Erster echter Härtetest im  ÖFB-Cup gegen die Admira

Inwieweit der SC/ESV also schon in den nächsten Wochen ein ansehnliches Niveau erreichen kann, wird sich zeigen. Trainer Paul Hafner hat aber zumindest ein gutes Gefühl: „In dieser Mannschaft steckt Potenzial. Die Spieler müssen von Beginn an spüren, dass es um etwas geht. Ich lasse da jetzt sicher nicht locker.“ Soll heißen: Zusammenwachsen auf der einen Seite und ein ordentlicher Kampf ums Leiberl auf der anderen Seite sollen eine fruchtbare Symbiose ergeben.

Nach dem Kroatencup-Spiel am Freitag in Trausdorf dürfen sich die Nordburgenländer übrigens eine Woche später (13. Juli) gleich daheim im ÖFB-Samsung-Cup gegen die Admira einem echten Härtetest stellen. Hafner: „Admira ist zu dieser Phase bereits auf Meisterschafts-Niveau, wir hingegen haben erst knapp zwei Wochen hinter uns. Leichter macht das die Aufgabe nicht.“