Erstellt am 04. Mai 2016, 09:44

von Martin Plattensteiner

Ist die Seewinkler Luft draußen?. Tadten und Apetlon - geht es für beide Vereine denn um nichts mehr?

Harald Toth übernimmt das Trainerzepter beim UFC Tadten.  |  NOEN

Tadtens Trainer Harald Toth war sich bei seinem Amtsantritt bewusst, dass er in der Rückrunde kaum Schwierigkeiten haben wird.

Das Entwickeln der Truppe mitsamt einheimischer Spieler stand im Vordergrund. Geführt werden sollten die Youngsters von den „Gestandenen“. Doch Toth spuckte der Verletzungsteufel ordentlich in die Suppe. Den Langzeitverletzten, Clemens Wegleitner, wollte und konnte man noch in Kauf nehmen. Doch dann mussten auch Akteure wie Alexander Haas, Slobodan Andric und sogar Goalgetter Pavol Bures länger pausieren.

Das letztgenannte Trio ist aber wieder da. Haas hielt 75 Minuten durch, Bures zeigte bei seinem Comeback nach der Pause, dass er der gefährlichste UFC-Angreifer ist. Langsam, aber doch, kann man sich in Tadten aus dem Niemandsland der Tabelle wohl wieder verabschieden und nach vorne blicken. „Es geht jedenfalls aufwärts“, meint Toth.

"Drei, vier Punkte benötigen wir noch"

Etwas anders ist die Situation in Apetlon – nach drei Pleiten in Serie ist man noch lange nicht durch. Nun folgen die Kracher gegen Trausdorf, in Leithaprodersdorf und in Steinbrunn. „Drei, vier Punkte benötigen wir sicher noch“, meint Obmann Josef Koppi.

Einerseits ist in Apetlon die Luft draußen, das Zweikampfverhalten in Pama war besorgniserregend. Und die Verletztenliste? Kann kleiner werden – Stefan Thaler war wieder in der Startformation, Julian Thaler soll demnächst fit werden.